Ausstellungsansicht, 2010
Leo Schatzl, Roto Objekt, 2005, mechanische Konstruktion mit Motor, Stahlseil, Leuchtschnur, Steuerung
© Markus Krottendorfer

Ausstellungsansicht, 2010
Ralf Baecker, Rechnender Raum, 2007
© Markus Krottendorfer

Ausstellungsansicht, 2010
Shelley Eshkar und Paul Kaiser, Pedestrian, 2002,
digitale Installation, Projektion, Sound, 13:00 min
© Markus Krottendorfer

Ausstellungsansicht, 2010
Carsten Nicolai, fades, 2006, Rauminstallation mit Videoprojektion, Sound, Nebel, Dimensionen variabel
© Markus Krottendorfer

Ausstellungsansicht, 2010
Vadim Fishkin, Choose Your Day, 2005
© Markus Krottendorfer

Ausstellungsansicht, 2010
Ulf Langheinrich, Hemisphere, 2006, Künstlicher Raum mit fünf high-definition-Projektoren in einer Kuppel
© Markus Krottendorfer

Ausstellungsansicht, 2010
Ulf Langheinrich, Hemisphere, 2006, Künstlicher Raum mit fünf high-definition-Projektoren in einer Kuppel
© Markus Krottendorfer

Ausstellungsansicht, 2010
Mariko Mori, Transcircle, 2004
© Markus Krottendorfer

Ausstellungsansicht, 2010
Seiko Mikami, Desire of Codes, sensorgesteuerte
Installation, 2010, Roboterarme, lasergesteuerte
Projektion, Kameras, Sensoren, Klang
© Markus Krottendorfer

Ausstellungsansicht, 2010
Johannes Deutsch, Gesichtsraum, Cave-
Installation, Ars Electronica 2002
© Markus Krottendorfer

Ausstellungsansicht, 2010
Robert F. Hammerstiel, Landmarks, 2009, C-Prints auf Acrylgläsern; Instant Vacations I, 2007-2010, C-Prints auf Acrylgläsern; Instant Message, 2010, 2 Videoloops, 14:00 bzw. 20:00 min

© Markus Krottendorfer

Ausstellungsansicht, 2010
Robert F. Hammerstiel, Pose Balls, 2010, HD-Videoloop, 38 min

© Markus Krottendorfer

space inventions
Der künstliche Raum

Künstlerhaus, Erdgeschoß
6. August bis 19. August 2010


KünstlerInnen:
Ralf Baecker, Johannes Deutsch, Shelley Eshkar / Paul Kaiser, Vadim Fishkin, Robert F. Hammerstiel, Ulf Langheinrich, Seiko Mikami, Mariko Mori, Carsten Nicolai, Leo Schatzl

Please see English version below

Obwohl sich die Verwendung aktueller Medien weit in die Kunstgeschichte zurück verfolgen lässt, wird das Aufkommen elektronischer Technologien am Ende der sechziger Jahre als „Geburtszeit“ der Medienkunst angenommen. Wurde zunächst vor allem die Erfindung der Videotechnik als Möglichkeit der Expansion vom Tafelbild in den Bildschirm gefeiert, so spielt in der Folge die Erweiterung in den Raum eine bedeutende Rolle.

Heute scheint der Begriff der „Medienkunst“ längst überholt zu sein; die Faszinationskraft technischer Mittel ist weitgehend verschwunden, die Avanciertheit der Medien tritt wieder zurück zugunsten der Aussagekraft des Kunstwerkes. Vor diesem Hintergrund handelt die Ausstellung von künstlerischen Raumerfindungen mittels neuer Medien, mit markanten Beispielen aus der Vielfalt illusionistisch-narrativer Kreationen und Konstruktionen realer und virtueller Räume.

Am Beginn stehen zwei neo-kinetische Arbeiten: das „Roto-Objekt“ von Leo Schatzl, und „Der Rechnende Raum“ von Ralf Baecker. Artifizielle Rauminstallationen gestalten Shelley Eshkar und Paul Kaiser mit ihrer computergenerierten Choreografie „Pedestrians“; Carsten Nicolai mit der Klang-Bildkomposition „fades“ im Nebelraum; Vadim Fishkin mit der maschinisierten Wetter-Installation „Choose Your Day“ und Ulf Langheinrich mit der großdimensionierten Kuppelprojektion „Hemisphere“.

In den transzendentalen Weltraum führt Mariko Mori mit ihrem „Transcenic Circle“, der in Echtzeit mit den Planetenbewegungen im All verbunden ist. Den Aspekt omnipräsenter Beobachtungsräume behandelt Seiko Mikami in der robotergesteuerten Installation „Desire of Codes“.

Von virtuellen Räumen handeln der für die Cave-
Technologie entwickelte „Gesichtsraum“ von Johannes Deutsch und die Reflexionen zu Second Life von Robert F. Hammerstiel, der die künstliche Welt wie ein fotografierender Tourist bereist und mit seinen Arbeiten „Instant Vacations“, „Landmarks“, „Pose Balls“ und „Instant Message“ dokumentiert.

Kurator: Gottfried Hattinger

Zur Ausstellung erscheint der gleichnamige Katalog bei SCHLEBRÜGGE:EDITOR


English version

Although the usage of todays media can be traced way back in history of art, the "time of birth" of media art is thought to have been set by the beginnings of electronic technologies during the late sixties. Was it foremost the invention of video technology as means of expansion from the board onto the screen that gave reason for celebration first, so was it in succession the expansion into space that was of great importance.

Nowadays the term "media art" seems to be long outdated, the fascination by technical means mostly disappeared, the progressiveness of the media is stepping back again giving room to the power of expression of the peace of art. This background presents the base for the exhibition of artistic space inventions by means of new media,
giving marked examples of the great variety of illusionary-narrative creations and constructions of real and virtual spaces.

At the beginning there are two neo-kinetic peaces of work: the „Roto-Objekt“ by Leo Schatzl and „Der
Rechnende Raum“ by Ralf Baecker. – Shelley Eshkar und Paul Kaiser create artificial space installations with their computer generated choreography „Pedestrians“; Carsten Nicolai with the sound-picture composition „fades“ in the fog-room; Vadim Fishkin with the mechanistic weather installation „Choose Your Day“ and Ulf
Langheinrich with the bigdimensioned cupola projection „Hemisphere“.

Mariko Mori guides into the transcendental outer space with her „Transcenic Circle“, which is connected to the planetary movements in real-time. The aspect of omnipresent observation-rooms are dealt with by Seiko Mikami in the robotcontrolled
installation „Desire of Codes“. The for the Cave-Technology developed "Gesichtsraum" of Johannes Deutsch and the reflexions to Second Life by Robert F. Hammerstiel, who travels the virtual world like a tourist taking pictures and who documents it with his works „Instant Vacations“, „Landmarks“, „Pose Balls“ und „Instant
Message“, deal with virtual rooms.

Curator: Gottfried Hattinger

The catalogue will be published by SCHLEBRÜGGE:EDITOR

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