Walking through …

Silke Maier-Gamauf, UNFOLD 1_Another Map of Thessaloniki, 2017, Print on paper

Walking through …
Thessaloniki / Vienna

Künstlerhaus 1050
02.06.2017 – 15.07.2017


Die Gruppenausstellung, die im Rahmen eines vom Künstler_innenkollektiv „Walking through … x“ initiierten Projekts im Künstlerhaus 1050 realisiert wird, verhandelt die Städte Thessaloniki und Wien als Dreh- und Angelpunkt künstlerischer Produktion. Die Künstler_innen waren im Vorfeld aufgerufen, sich mit der geopolitischen Rolle der städtischen Räume sowie mit der Frage nach der Gastfreundschaft auseinanderzusetzen. Dabei wurden ortsspezifische Projekte und Arbeiten realisiert und zeitgleich Fragestellungen mit allgemein-sozialpolitischem Spektrum thematisiert.

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Bernhard Hetzenauer

Savva Evangelia
© Bernhard Hetzenauer

Bernhard Hetzenauer
Faces of Athens

Künstlerhaus 1050
02.06.2017 – 15.07.2017


Bernhard Hetzenauers Installation "Faces of Athens" beleuchtet den Zusammenbruch des staatlichen Sozial- und Gesundheitssystems in Griechenland nach Umsetzung der von den EU-Finanzministern erzwungenen Sparauflagen. Die Arbeit versammelt 12 experimentell-dokumentarische Kurzfilmportraits von PatientInnen und VolontärInnen dreier Athener Sozialkliniken. Es kommen Menschen zu Wort, die im griechischen Sozial- und Gesundheitssystem keinen Platz mehr haben und in staatlichen Krankenhäusern nicht mehr ausreichend betreut werden können. 

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Untapped SURPLUS

Untapped SURPLUS
Projektpräsentation

Künstlerhaus 1050
14.06.2017


Projektpräsentation des Seminars „Konzepte audiovisueller Medienproduktion“ unter der Projektleitung von Dr. Gerda Lampalzer-Oppermann. Ein Studienjahr lang beschäftigten sich die TeilnehmerInnen des Seminars Konzepte audiovisueller Medienproduktion mit dem Thema waste als möglicher Surplus. 

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Das bessere Leben

© Agnes Prammer, Untitled (boy), aus der Serie Happiness is here, 2016

Das bessere Leben

Künstlerhaus 1050
24.02.2017 – 20.05.2017


Das bessere Leben - ein (leeres) Versprechen?
Visionen und Hoffnungen, die Erwartungen von Sicherheit, Wohlstand und Glück, von ökologisch lebenswerten Bedingungen und einer ausgewogenen Work-Life-Balance etc. – all das erhält seine Bedeutung erst im Kontext von Gegensätzlichem: Ausgrenzung, Verfolgung, Krieg, Naturkatastrophen, aber auch No-Future-Mentalität, Unzufriedenheit, Verlustängste. Was passiert, wenn sich Millionen Menschen aus politischen oder ökologischen Krisengebieten auf den Weg machen, mit der Hoffnung auf ein besseres Leben? Welche Veränderungen wird dies für die „Wohlstandsgesellschaften“ mit sich bringen? Welche Initiativen der Zivilgesellschaft und spezifischer Organisationen ermöglichen ein besseres Leben? Wie verhält sich jede/r Einzelne von uns? Sind wir lernfähig? 
Rund 20 in Österreich und Deutschland lebende und arbeitende KünstlerInnen, deren Biografien teils selbst von Heimatverlust, Migration und internationalen Lebenserfahrungen geprägt sind, beziehen mit ihren Arbeiten zum Thema auf vielfältige Weise Stellung, hinterfragen Konventionen des „besseren Lebens“ sowie des eigenen KünstlerInnendaseins und werfen damit neue Fragen auf

Kuratorinnen: Margret Kohler-Heilingsetzer mit Claudia-Maria Luenig und Maria Christine Holter 


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Künstlerische Leitung
Ausschreibung

Künstlerhaus
02.05.2017


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romANTIsch?

Gerald Holzer, Heimat, 2011, Öl auf Leinen, 160 x 120 cm

romANTIsch?
Unsere technisierte Gesellschaft braucht Romantik!

Künstlerhaus 1050
14.10.2016 – 28.01.2017


Das Thema Romantik ist allgegenwärtig. Es begegnet uns im Film, in der Literatur, in der Poesie, in der Musik, in der Mode, in den sozialen Medien – und besonders augenfällig – in der Werbung. Nur – die bildende Kunst der Gegenwart begibt sich gerne in sichere Distanz zu romantischen Sujets.
In einer Zeit des Materialismus und der Gewinnmaximierung kann eine romantische Position als Antipode zum allgemein herrschenden Glauben an permanentes Wachstum und Profitgier verstanden werden. romANTIsch? thematisiert die Ambivalenz zwischen ersehntem Vertrauen in Gefühl und Intuition einerseits und deren kritischer Hinterfragung andererseits.

>> Vermittlungsprogramm für Schulen und Gruppen

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Im Rahmen von eyes on - Monat der Fotografie: Wojciech Krzywobłocki

© Wojciech Krzywobłocki, positiv negativ 1, 2014

Im Rahmen von eyes on - Monat der Fotografie: Wojciech Krzywobłocki
NEGATIV POSITIV POSITIV NEGATIV

Künstlerhaus @ Kro Art contemporary
20.11.2016 – 07.01.2017


Ausstellungsort
Kro Art contemporary
A-1060 Wien, Getreidemarkt 15
www.kroart.at


M
it der Arbeit „nord sud east west“ von 1979 bezog sich Wojciech Krzywobłocki auf die erstarrte Lage Polens im Kalten Krieg. Die BetrachterInnen mussten zwischen den Standpunkten „sud“ und „nord“ wählen. Stellten sie sich auf den Standpunkt „nord“, war „east“ z.B. links, „sud“ unten und „west“ rechts. Für Krzywobłocki kam es in der Weltordnung vor 1989 darauf an, wo man sich befand: je nachdem änderte sich die Perspektive auf West und Ost, Nord und Süd. Er ging davon aus, dass der Osten „negativ“ und der Westen „positiv“ sei, aber auch schon damals schien das je nach Standpunkt austauschbar.

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