paraflows .9 - INTIMACY
Festival für Digitale Kunst und Kulturen

Künstlerhaus, Obergeschoß
12. September bis 12. Oktober 2014


Das Festival für Digitale Kunst und Kulturen widmet sich im neunten Jahr seines Bestehens  dem Schwerpunktthema „INTIMACY“
 
Wie sieht menschliche Nähe in der Zeit der digitalen Revolution aus? Wie werden Freundschaften und Beziehungen angebahnt und erhalten? Wie kann Technologie emotionale Momente unterstützen, speichern, evaluieren und sogar erzeugen? Diese und noch viele andere Fragen werden beim neunten paraflows Festival für Digitale Kunst und Kultur mit dem Fokus auf das Thema „INTIMACY“ mit eindrucksvollen künstlerischen Positionen und einem begleitenden Symposion aufgeworfen und diskutiert.
 
Das digitale Nähe-Distanz-Problem
In einer Zeit, in der die digitale Intensivierung mit rasanter Geschwindigkeit voranschreitet, verändert diese auch den Umgang mit der Privatsphäre und dem Empfinden von Nähe und Distanz. Der moderne Mensch trägt zu jeder Zeit sein digitalisiertes Zuhause mit sich. Die ständige Erreichbarkeit über das Smartphone, das handliche Tablet und der mobile Laptop ermöglichen Kommunikation rund um die Uhr. Durch Email und soziale Netzwerke können Beziehungen über große räumliche Distanzen hinweg gepflegt werden.
 
Der digitale Mensch als Cyborg
Die weitreichende lebenspraktische Verschmelzung mit Computer und Internet machen den digitalen Menschen zu einem Hybridwesen an der Schnittstelle von Mensch und Technologie – zum Cyborg, der seine technologische Grundausstattung ununterbrochen bei sich trägt“, so der Leiter des Festivals Günther Friesinger, der gemeinsam mit Judith Fegerl die Ausstellung „Intimacy“ kuratiert. Friesinger ist davon überzeugt, dass das Private in einem gewissen Sinne das Digitale ist und zwar in genau dem Maße, in dem die UserInnen immer mehr Züge ihrer Persönlichkeit in ihre Geräte auslagern.
 
Künstlerische Positionen
Die Ausstellung „Intimacy“, die vom 12.9. bis 12.10.2014 im Künstlerhaus gezeigt wird, präsentiert unter anderem Arbeiten der Künstlerin Maria Petschnig, deren Videos, Performances und Installationen sich mit Phantasie, Voyeurismus, Privatheit und Erinnerung beschäftigen.
 
Eine weitere künstlerische Position besetzt der in Dornbirn geborene Peter Wehinger. Mit dem Titel „MÄNNER“ stellt der Künstler Zeichnungen von Männern aus, die sich fotografieren lassen und diese Bilder dann auf speziellen Seiten und Foren im Internet veröffentlichen.

Maayan Sheleff, paraflows Artist in Residence im q21, präsentiert den Chat Roboter Frankie, der im Gespräch mit Ausstellungsbesuchern herausfinden möchte, was es genau ausmacht, Mensch zu sein.
 
 
Symposion: 12., 13., 14. September 2014 im Bank Austria Salon im Alten Rathaus, Wipplingerstraße 6-8, 1010 Wien
Konzertreihe: 18. bis 21. September 2014
 
Festivalleitung: Günther Friesinger
Ausstellungsleitung: Judith Fegerl
Symposionsleitung: Jana Herwig
                                                                                                         
 

Pressekontakt:
Ansprechpartner: Sonja Sagan / +43 676 847200600, sagan@paraflows.at
paraflows / quartier21, MQ, Museumsplatz 1, 1070 Wien
www.paraflows.at
 
Kooperationspartner: Künstlerhaus / QDK / monochrom / FM4
 
 
paraflows wird unterstützt von der Stadt Wien, MA7 Kultur; dem Bundeskanzleramt, Sektion Kunst; dem EU Culture Programme (EACEA); der Wirtschaftsagentur Wien – Zentrum für Innovation und Technologie und der Bank Austria Unicredit (Bank Austria Kunstpreis).

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