Foto: Nadine Wille


Kinosaal, 1952 © Künstlerhaus Archiv
© Künstlerhaus Archiv
Das Künstlerhaus Kino ist nicht nur einer der letzten unabhängigen, in Wien noch existierenden Filmpaläste, sondern und vor allem ein Kino an einem Ort der Kunst.
Das Kino wurde 1949 als Umbau eines Ausstellungssaales eröffnet. Die Pläne lieferte Alfons Hetmanek. Die großformatigen Wandbilder, die Allegorien bildende Künste, Musik, Dichtung, Film und Theater darstellen, schufen Rudolf Eisenmenger und Rudolf Holzinger.
In der Folge etablierte sich das Kino mit österreichischen Uraufführungen von Jean Cocteau, Jaques Tati, René Clair u.a. als das Kino für den internationalen Avantgarde- und Experimentalfilm. Die künstlerische Programmierung hatte über Jahre Leopold Hauer inne.
Das Künstlerhaus Kino wird auch heute noch von der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs betrieben. Sein Kinosaal gilt als einer der schönsten Wiens. 2009 begann die teilweise Sanierung des Kinos, es verfügt bereits über digitale Projektionstechnik.
Fassungsvermögen:
285 Sitzplätze, 2 Rollstuhlplätze
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