Funkenflug 10
Körpergeschichte(n)

Künstlerhaus 1050
18. Jänner 2018, 19:30 Uhr


Im Rahmen der Ausstellung Andere Geschichte(n)


Performance

kozek hörlonski
ELEPHANT&BREAKING GLASS 


Gespräch
Christina Lammer (Soziologin, Kommunikationswissenschaftlerin)
Manfred Frey (Plastischer Chirurg)
Maria Grün (Künstlerin der Ausstellung)
Moderation: Karin Harrasser (Kunstuniversität Linz)

FUNKENFLUG-Fest


Gefördert durch die Margaretner Kulturkommission

Fotos und Videos zu allen Funkenflug Veranstaltungen auf www.funkenflug.net

Für kozek hörlonski ist der umgebende Raum, seine Architektur und Geschichte immer Ausgangspunkt ihrer Performances und Installationen. Gleichzeitig finden sich in ihren Arbeiten häufig Motive, die das paarweise Agieren verbildlichen. Es sind stets Formen des Duos, Konstellationen und Choreographien, in denen der eine dem anderen als ergänzender Widerpart, spiegelbildliches Vis á Vis oder ausgleichendes Balance-Element gegenübergestellt ist. Manchmal geht es so weit, dass der eine den anderen als künstlerisches Material zur Verfügung hat, sich den Körper des anderen aneignet.
In ihrer neusten Performance für das Künstlerhaus Wien wird einerseits dieser Umgang miteinander kritisch hinterfragt, andererseits untersuchen die beiden Künstler inwiefern Orte der Kunst als zweiter Körper dienen. Haben Räume eine Seele? Welche Verpflichtungen haben wir ihnen gegenüber und welche Last können Glasdächer tragen?


X-Wohnungen, 16. Internationale Schillertage
Nationaltheater, Mannheim, 2011,
Foto: Manuel Reinartz,  © Bildrecht Wien

Thomas Hörl (*1975) und Peter Kozek (*1972) arbeiten seit 2003 als Künstlerduo kozek hörlonski zusammen. Sie haben seither zahlreiche Performances, Rauminstallationen und Ausstellungen im In- und Ausland realisiert, so etwa 2017 Kompositum III/GOLEM für KÖR um den Hauptbahnhof Wien, Dämonische Leinwände - Uninvited im Kunstraum Lakeside Klagenfurt, Sun O beim White Noise Kulturrauschen in Salzburg (alle ko hö), 2016 Contributions to the Universal Memorybank / flow.p. bei der Manifesta11 in Zürich (PK), „Matthias“ tanzt. Salzburger Tresterer on stage im Volkskundemuseum Wien (TH), 2015 Bloom 2 Doom bei Straight To Hell - Vienna's First Queer Performance Festival im Kosmos Theater, Wien (ko hö) und und 2014 Tulipa & the Cottonfield im Österreichischen Kulturforum, Istanbul (PK).


LGBQT, Kunst im öffentichen Raum NÖ,
Reinsberg 2011 Foto: Iris Andraschek, © Bildrecht Wien

kozek hörlonski erhielten u.a. 2014 den Kulturpreis für Bildende Kunst des Landes Niederösterreich (PK), 2013 den Förderpreis des Landes Salzburg und Salzburger Kunstverein (TH), 2010 den outstanding artist award des BMUKK (ko hö) sowie 2009 den H13 Kunstpreis für Performance des Landes Niederösterreich (ko hö). Beide lehren an Kunstuniversitäten: Peter Kozek seit 2006 an der Angewandten in Wien in der Abteilung Transmediale Kunst bei Brigitte Kowanz und Thomas Hörl seit 2015 an der Kunstuniversität Linz in der Abteilung für Experimentelle Gestaltung bei Andrea van der Straeten. kozek hörlonski leben in Wien.

www.kozek-hoerlonski.com

Peter Kozek, Thomas Hörl
Foto: Tobias Pilz © Bildrecht Wien


Vorab findet jeweils ein Artist Talk statt
Maria Christine Holter mit Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf und Michael Kos - Körpergeschichte(n)

Gefördert durch die Margaretner Kulturkommission

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