Frauenspuren in Margareten
Rundgang mit Petra Unger

5. Bezirk
6. Mai 2017, 14:30 Uhr


Frauen und Männer haben die Menschheitsgeschichte geprägt.
Mindestens die Hälfte der sichtbaren Geschichte wurde von Frauen durch ihre Arbeit, ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Kreativität geschrieben. Aber kaum etwas erinnert an sie. Kaum Informationen über Frauen in den Geschichtsbüchern, selten Erinnerungen an Frauen im Stadtbild, wenige Gedenktafeln und noch weniger Denkmäler.

Trotzdem und deshalb: Die Gebäude, in denen sie gelebt und gewirkt haben, stehen noch. Der Blick muss geschärft, die Sichtweise verändert werden, um die historischen Leistungen von Frauen sichtbar zu machen. Frauen als aktiv gestaltende Persönlichkeiten im historischen Prozess wahrzunehmen, bedeutet auch, sie aus der passiven Opferdarstellung heraus zu nehmen. Frauen haben Geschichte nicht erlitten, sondern gestaltet - mit oder gegen die zugeschriebenen Rollen der Gesellschaft, widerständig oder angepasst. Das wird ermutigend und stärkend in Stadtführungen vermittelt!
 

Frauen im Widerstand
Aline Furtmüller muss als Jüdin flüchten
Herta Esch’s Mutter hilft jüdischen Verwandten
Sr. Restituta und Rosa Janku bezahlen ihren Mut mit dem Leben
Woher nehmen die Frauen den Mut für Widerstand und was bietet rechtsradikales Gedankengut bis heute Frauen in deutsch-nationalen Verbindungen?
Eine Spurensuche auf den Wegen der Kämpferinnen, der Opfer und der Täterinnen!


frauenspaziergaenge.at

Kosten:
€ 12,- pro Person (Barzahlung an der ersten Station)
Inkludiert darin sind auch Eintritt und Führung durch die Ausstellung "Das bessere Leben" im Künstlerhaus 1050 nach Ende der Führung

Anmeldung: reception@k-haus.at oder unter 587 96 63
 


Startpunkt:
1050, Ziegelofengasse 12-14
Furtmüller-Hof

Endpunkt:
"Das Bessere Leben"
Führung mit Kuratorin Margret Kohler-Heilingsetzer 
Künstlerhaus 1050
Stolberggasse 26 / 4. Stock
1050 Wien

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