dramagraz
Land ohne Worte

Künstlerhaus 1050
7. April 2017, 19:30 Uhr


Weitere Aufführung: 8. April 2017, 19:30 Uhr
Eintritt € 15 / 10,-

"Land ohne Worte" ist eine Reflexion über die Möglichkeit von Kunst in unserer heutigen Welt: In K., einer Stadt am Rande der Menschlichkeit, hat eine Malerin Krieg, Gewalt und Armut erlebt, die sich nicht mehr darstellen lassen. Seither weiß sie nicht mehr, was ihr Sujet in der Kunst noch sein könnte. Dea Loher hat ein eindrucksvolles Monodrama geschaffen, das die unbequeme Frage stellt, was Kunst in unserer Welt darstellen, bewirken, verändern kann. (Verlagsankündigung)

„Ich versuche in meiner Arbeit mit dem Komponisten Periklis Liakakis und der Sprechperformerin Gina Mattiello diesem Thema beizukommen, indem wir den Text in hörbare Bilder übersetzen, in KlangBildLandschaften, die erst im Kopf des Zuschauers sicht- und wahrnehmbar werden. Wir werden versuchen, das Publikum
zu Augenzeugen des Geschehens im Kopf der Dichterin zu machen. Nicht die Situation in Afghanistan ist das Thema, sondern was diese Situation in der Betrachterin ausgelöst hat ...
Wir möchten in dieser Produktion den Abstand zwischen DA, wo sich gerade UNSER Lebensmittelpunkt befindet, und DORT, wo der Abend angesiedelt ist, einem NICHT-Ort, die Fremdheit herstellen, die uns gemeinsam ermöglicht, in ein uns bis dahin noch Unbekanntes, vielleicht Erahntes hineinzuforschen. Wie heißt es so voller Sehnsucht im Text: der schmerz/ der schmerz muss da sein/ immer präsent/ und das glück.“ Ernst M. Binder

Inszenierung/Raum: Ernst Marianne Binder
Ausstattung: Vibeke Andersen
Licht: Geari Schreilechner
Technik/Assistenz: Christoph Trummer
Produktion: Andrea Speetgens (dramagraz)
Technische Leitung: Geari Schreilechner
Öffentlichkeitsarbeit: Isabella Holzmann (dramagraz)

www.dramagraz.mur.at
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© Foto by Johnny Clash

Im Gedenken an Ernst Marianne Binder (1953 - 2017)
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