© Kerstin Cmelka, 2016 - Kerstin Cmelka & Mario Mentrup: „The Animals“, Darsteller im Bild: Kerstin Cmelka, Mario Mentrup, Setfoto: Eric Bell

FREIES KINO
Kerstin Cmelka:
The Animals

Stadtkino im Künstlerhaus
13. Juni 2017, 19 Uhr


D/A, 81 Min., 2016
Regie: Kerstin Cmelka und Mario Mentrup

		
Mit Mario Mentrup, Marko Dyrlich, Kerstin Cmelka, Hanno Millesi, Marius Böhm, Claudia Basrawi und James Devereaux
Sprachen: Deutsch und Englisch mit Englischen Untertiteln

In Anwesenheit der RegiesseurInnen Kerstin Cmelka und
Mario Mentrup
Im Anschluß Q and A, Moderation Kurt Brazda

 
SYNOPSIS - The Animals 
In einem klaustrophobischen Szenario behandelt „The Animals“ unser aller Beschäftigung mit der eigenen Außenrepräsentation, gleichermaßen wie auch das Coaching der privaten und öffentlichen Person im professionellen Schauspiel.
Im Mittelpunkt dieses künstlerischen Spielfilms steht die Entwicklung der Protagonistin „Kerstin“, die von den Meinungen und Erwartungen ihrer Coaches und Spielpartner getrieben, durch verschiedenste Übungsabfolgen, theoretische Überlegungen und intensive Coaching-Einheiten mal erfolgreicher, mal verfehlter, wie von einer Insel zur anderen springt, um „Irena“, die weibliche Hauptfigur in dem Plot von „Cat People“, schließlich als Schauspielerin verinnerlichen, verkörpern und verändern zu können.
In einem Zusammenspiel aus fiktiven, ge-scripteten Dialogen, Re-enactments und inszenierten Proben, die auch improvisierte Momente und Slapstick-hafte Spontan-Performances miteinbeziehen, entsteht eine Art Mockumentary über Performance als Ventil für den immerwährenden Wunsch und das Scheitern darüber, sich eine eigene Welt zu erschaffen, in der man vielleicht besser existieren könnte.
Kerstin Cmelka
 
 
Produktion, Vertrieb und Verleih:
Kerstin Cmelka
Bergstr. 14
10115 Berlin
cmelka@gmx.de
 
TRAILER: vimeo.com/160063982
 
Gefördert vom Land Niederösterreich und dem Österreichischen Bundeskanzleramt
 
 
 
Kurzbiographie und Filmographie – Kerstin Cmelka:
 
Geb. 1974 in Mödling, Österreich. 1999-2005 Studium an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, Frankfurt/M. Sie lebt und arbeitet als freie Bildende Künstlerin in  Berlin und arbeitet in den Medien Film, Fotografie und Performance.
Seit 2000 internationale Ausstellungstätigkeiten und Teilnahme an Filmfestivals und Filmschauen, verschiedene Auszeichnungen und Stipendien, seit 2007 diverse Lehrtätigkeiten.
Filmographie (Auswahl): „Mit mir“ (2000); „Neurodermitis“ (1999), „Et In Arcadia Ego“ (2000); „camera“ (2002); „Mikrodramas“ (Video- und Life-Performances zwischen 2008-2014): u.a. „Liebelei“ (20008), „Nora“ (2008), „Change“ (2009), „Who´s afraid?/Final Fight“ (2010), „Art and Life“ (2012), „The Indiviualists“ (2012), „Mikrodrama #11“ (2014), „The Animals“, 81 min, 2016, „Die Angreifbaren“ (mit Mario Mentrup): In Produktion
 
 
Kurzbiographie und Filmographie – Mario Mentrup:
 
Geb. 1965 in Emden. Lebt  als Schauspieler, Musiker, Regisseur und Autor in Berlin.
Filme als Schauspieler (Auswahl, Hauptrollen): „Chronik des Regens“ (1991, Michel Freerix), „Kudamm Security“ (1997, Kurzfilm, Ed Herzog), „Salamander“ (1999, Barbara Gebler), „My Sweet Home“ (2000, Fillippos Tsitos), „Die Quereinsteigerinnen“ (2005, Knepperges und Mrasek), „Ladybug (Sebastian Ko, 2006), „Ich Begehre (2007, Mentrup & Sattel), „Hans Dampf“ (2013, Mrasek und Schmidt), „Investigating The Murder Case Of Miss XY“ (2014, Rouzbeh Rashidi), „The Animals“ (2016, Cmelka & Mentrup)
Filme als Regisseur und Autor (zusammen mit Volker Sattel): „Stadt des Lichts“ (2005),  „Sie Kommen Nachts“ (2006), „Ich Begehre“ (2007), „Der Adler ist fort“ (2010) 
Film als Co-Regisseur: „The Animals“ (K.Cmelka & M. Mentrup, 2016), „Die Angreifbaren“ (mit Kerstin Cmelka): In Produktion

 
 
BESPRECHUNGEN / ANKÜNDIGUNGEN - The Animals 
 
Kerstin durchschreitet riesige Räume, begibt sich auf eine heroische Reise. Sie scheint mit dieser Wucht aufgeladen zu sein, die man hat, nachdem man sich absolut sicher ist, etwas wirklich verstanden zu haben. Mit „wehenden Fahnen“ nimmt sie  einen jungen Schauspielschüler ins Schlepptau. Kerstin will ihre gewonnene Energie auf die Probe stellen. Dabei gerät sie in immer neue Gefilde geistiger Resonanz in Form von ebenso energiegeladenen männlichen Coaches. Es kommt zum Kampf, im wahrsten Sinne des Wortes. „Acting is like fighting!“ Jeder kann es besser als der andere und begegnet Kerstin mit einer nach Erfolg schreienden Exzentrik. In „The Animals“ werden die Protagonisten von ihrem inneren Tier geprüft. Lassen sie es raus oder müssen sie es zähmen?
Claudia Basrawi
 
 
The Animals presents the insular experience of working in an actors studio, engaging in the rituals of the genre while siting the emotional toll paid by it’s participants, actors, who embrace the oddity of living vicariously through performance. 
The films complete scenic framework takes place in one building, in the psychological space established by acting coaches and visitors who enter and exit the scenes, while the protagonists, aspiring actors, are left with their attempts. The complete absence of reality, perpetually challenges the world the actors are aiming to establish.
With the words of others and in their often comic, failed performances, “The Animals” mirror our desire to build worlds for ourselves, to successfully exist within them, and what happens when those worlds collide.
In this fictitious film, the viewer is transported into their parallel reality and feels the shame and frustration of trying to be something we’re not, what it means to want that, and in wanting ask ourselves, how much are we willing to give to get it.
Adrian Williams


Kerstin Cmelka & Mario Mentrup: „The Animals“, Darsteller im Bild: Kerstin Cmelka, Marko Dyrlich, Setfoto: Eric Bell, © Kerstin Cmelka, 2016


Kerstin Cmelka & Mario Mentrup: „The Animals“, Darstellerin im Bild: Kerstin Cmelka, Setfoto: Eric Bell, © Kerstin Cmelka, 2016


Kerstin Cmelka & Mario Mentrup: „The Animals“, Darsteller im Bild: Kerstin Cmelka, Mario Mentrup, Setfoto: Eric Bell, © Kerstin Cmelka, 2016
 

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