© Roland Stagl

FREIES KINO
DAS CO2 WUNDER und der Techniker Roland Stagl - Eintritt frei

Stadtkino im Künstlerhaus
1. Dezember 2015, 19 Uhr


Dokumentarfilm von Hubert Sielecki
In Anwesenheit des Erfinders Roland Stagl und des Filmemachers
Begrüßung: Kurt Brazda


Gasförmiges Kohlendioxyd wird unter einem Druck von 70 bar flüssig. Dieses flüssige CO2 hat physikalische Eigenschaften, die noch wenig erforscht sind. Unter anderem dehnt es sich in einem Temperaturbereich von 20 bis 60 °C um das Mehrfache seines Volumens aus.
Wohlgemerkt als Flüssigkeit - und Flüssigkeit ist nicht komprimierbar, daher kann sie mittels geringer Wärme hohen Druck und damit eine ungeheure Kraft entfalten. Dies geschieht lautlos, ohne Verbrennung und ohne Abgase.
Nach fünf Jahren intensiver Entwicklungsarbeit für ein Aggregat zur Stromgewinnung hat Roland Stagl dieses nun seit März 2014 in ein neues, modernes Auto eingebaut und es mit großer technischer Fertigkeit und Ausdauer von einem Öl-mobil zu einem E-mobil verändert.
Seit April 2014 dokumentierte Hubert Sielecki die Stufen dieses Umbaus und in Interviews mit Roland Stagl kommen hoffnungsvolle Gedanken und ein unbeugsamer Wille zum Vorschein, trotz Widerstand und Unverständnis zuständiger Förderstellen oder möglicher Förderer.
„Was nicht sein kann, das darf auch nicht sein“.

Am Ende dieses dokumentarischen Films fährt Roland Stagl mit diesem halbfertigen Prototyp bei laufender Kamera durch Wien.
Dieser Film ist noch eine Bestandsaufnahme des gegenwärtigen Ist-Zustandes, er stellt Fragen, er begeistert oder frustriert. Bis hoffentlich zu dem erhofften Erfolg dieser Idee wird noch weiter am Film gearbeitet.
Wie lange kann man einem Erfinder zusehen, wie er für eine Vision alle seine Kräfte, sein Vermögen investiert um das Leben auf dieser Welt zu verbessern und zur Erhaltung der Natur beizutragen.
Seine Arbeit gleicht der eines Künstlers, zwar mit anderer Technik, aber inhaltlich und persönlich bewusstmachend, ruhelos. Ein selbstloser, noch wenig verstandener Visionär für eine lebenswerte Zukunft auf diesem Planeten. Jeder weiß, dass es mit der Mobilität durch Verbrennung wie bisher nicht weitergeht, Alternativen werden weltweit gesucht, aber dann trotzdem nicht akzeptiert.
Hubert Sielecki, November 2015

 

Roland Stagl, November 2015:
Der Weg zum CO2 Wunder…

1832 hat Prof. Andreas von Baumgartner in seinem Buch "Die Naturlehre ..." wie folgt ausgedrückt:



Unter „besondere Umstände“ war die Verflüssigung von Kohlendioxyd gemeint, die damals technisch noch nicht möglich war.

Letztendlich wird ein ähnliches System bereits in den USA gebaut und angewandt, um aus Niedertemperaturwärme (= Sonne, Geothermie, Abwärme aus kalorischen Prozessen, sogar die Wärme aus der Verrottung biogenem Mülls reicht aus) wieder in nutzbare Energie zu transformieren.
Nur in Österreich lässt sich so etwas scheinbar nicht umsetzen.
Wir haben sogar das USA Patent, weil wir besser sind als das oben genannte System. Inzwischen sind wir so weit, dass wir bereits aus 32/33°C Wärme die volle Leistung ziehen können.
Hätten wir, wie Brian Hageman (Deluge Inc.) in den USA 10 Millionen Startgeld bekommen, wären wir bereits in der Serien-Fertigung. Wir hingegen mussten sogar nach Deutschland gehen, um einen Wissenschaftler zu finden, der uns zugehört und die Funktionalität des Grundprozesses bestätigt hat.
Wir haben funktionierende Prototypen und vor kurzem wurde ein Audi Q5 umgebaut (von Diesel auf e-Antrieb). Die Abwärme aus den e-Komponenten wird über CDD (Carbo-Dynamik-Drive) wieder in Ladestrom umgewandelt. Damit lässt sich auch die vor kurzem noch utopisch klingende Formel "Wärme tanken" in einem unglaublichen Varianten-Reichtum umsetzen und zugleich lässt sich das System aktiv in ein Smart-Grid einbringen.
Denn CDD ist ein Kreislauf der sich sehr gut mit der Wasserkraft vergleichen lässt. Wir brauchen nicht die Höhendifferenz sondern eine Temperaturdifferenz.



Roland Stagl


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Hubert Sielecki und Roland Stagl

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