DISKUSSION

Donnerstag, 26. Jänner, 19 Uhr

15 Jahre Kunstplatz Karlsplatz - zukünftige kulturpolitische, stadtplanerische und institutionelle Perspektiven


Am Podium: Wolfgang Kos, Andreas Mailath-Pokorny (angefragt), Beppo Mauhart, Manfred Nehrer, András Pálffy, Gebhard Schatz, Jan Tabor, Klaus Werner-Lobo (angefragt), Peter Melichar, Moderation: Andrea Schurian

Auf Initiative des Künstlerhauses wurde im Rahmen eines Neujahrsempfangs im Jänner 1997 unter Ehrenschutz von Stadtrat Dr. Marboe die Initiative "Kunstplatz Karlsplatz" ins Leben gerufen, deren Zielsetzung die Koordination und Zusammenarbeit sämtlicher Kulturinstitutionen rund um den Karlsplatz ist. Die Idee zu dieser Initiative stammt vom Künstlerhausmitglied Gebhard Schatz und wurde vom damaligen Künstlerhauspräsidenten Manfred Nehrer erkennend die vielfältigen Möglichkeiten am Standort Karlsplatz mit großem Einsatz verfolgt. Parallel dazu wird seitens der Stadtplanung Wien an einer verkehrstechnischen Neuordnung des Karlsplatzes gearbeitet, wie sie seit vielen Jahren von der Öffentlichkeit immer wieder eingefordert wird. Bis auf kosmetische Maßnahmen der Oberflächen- und Gartengestaltung und einer Verbesserung der Erschließung für den PassantInnen sowie der Beleuchtungssituation hat sich in den vergangenen Jahren zu wenig getan.

Auch die stadtplanerische und künstlerische wie institutionelle Weiterentwicklung soll mit dieser Initiative vorangetrieben werden. Entstehen doch mit dem geplanten Ausbau der Technischen Universität und der Diskussion um einen Neubau des Wien Museums, sowie der Neunutzung des ehemaligen Verkehrsbüros als Novomatic Forum neue Ansätze für diesen zentralen Wiener Platz.

Bereits 1999 wurde mit einer weiteren Initiative des Künstlerhauses, nämlich einem Architektenwettbewerb zur Neugestaltung des Umgebungsbereiches rund ums Künstlerhaus, ein wichtiger Schritt nicht nur für die Zukunft des Hauses, sondern für den gesamten Karlsplatz gesetzt. Anlaß des Wettbewerbes war der in den Jahren 2000 und 2001 unmittelbar vor dem Künstlerhaus stattfindende Umbau einer U-Bahn-Wendeanlage. Das Siegerprojekt der Architekten Christian Jabornegg und András Palffy sieht neben der oberirdischen Platzgestaltung auch eine Neugestaltung des U-Bahn-Passagenbereiches und der Zugangsmöglichkeiten sowie eine Neustrukturierung und massive Erweiterung der Untergeschoße des Künstlerhauses vor.

Im Jahre 2010 wurde dieses Projekt durch die Wirtschaftsinitiative Neues Künstlerhaus WINK unter deren Präsidenten Beppo Mauhart durch die Architekten Jabornegg & Pálffy gemeinsam mit Adolf Krischanitz adaptiert um der Öffentlichkeit und Kulturpolitik neuerlich die aktuellen Möglichkeiten anschaulich zu machen.

Mit dieser Diskussion will das Künstlerhaus die Entwicklung der vergangenen 15 Jahre mit namhaften ExpertInnen reflektieren und neuerlich die teils zum Stillstand gekommene Diskussion anfachen.

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