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I PAHSE II Katharina Heinrich, Objekte / Video Christian Hofmann, Malerei Linde Klement, Fotografie Elfriede Wimmer, Textil / Stickerei Gerda Schoissengeier, Keramik / Objekte eröffnung: 26. 07. 2007, 19 uhr 27. 07. - 02. 09. 2007 |
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Eine Kooperation mit dem Oberösterreichischen Kunstverein >>> Katharina Heinrich, Skulpturen / Video Katharina Heinrichs „Geflechte“ sind in sich wandelbare Artefakte, die auf ein breites Potential von Erscheinungsformen und Präsentationsmöglichkeiten hin konzipert sind. Grundstoffe aus industrieller Fertigung, wie Plastikfolien, Kautschuk- und Schaumgummilagen, aber auch Bleimatten und andere verwandte Materialien, die meist als Rohstoffe für Wegwerfprodukte eingesetzt werden, gewinnen im Zusammenhang ihrer kunstmäßigen Bearbeitung an Kostbarkeit, relativieren und konterkarieren aber zugleich die Vorstellung des einzigartigen und kostbaren Objekts durch ihre profane Materialität, ihren Umfeldbezug und ihre nüchtern rationale Konstruktionsweise. Denn in minutiöser Arbeit werden die industriell vorgefertigten Materialien in Streifen zerschnitten, um danach wiederum miteinander verflochten zu werden. Es werden also bereits künstlich produzierte Flächen zerteilt und in veränderter Struktur wiederhergestellt, bzw. es werden auch unterschiedliche Materialien miteinander zu neuen Texturen verwoben. So entstehen nicht einfach abstrakte Strukturen, sondern Dinge, deren strukturelles Gerüst ausdrücklich als Bedingung dieser Dinglichkeit vorgewiesen wird. Die den Gegenständen zugrunde liegende Struktur als ihr genuinster Kontext wird hier buchstäblich an die Oberfläche gekehrt und transparent gemacht, das Gestaltungsprinzip selbst tritt als Thema auf. Rainer Fuchs: Allseitige Verflechtungen. Anmerkungen zu Katharina Heinrichs Arbeiten. In: Katharina Heinrich. Ambientale fluide Skulptur. Ambient Fluid Sculpture, Graz, 1999. Christian Hofmann, Malerei Dialoge – Fragmente – Fahnen Der österreichische Maler Christian Hofmann präsentiert anlässlich der Ausstellung PHASE I PHASE II in der Künstlerhausgalerie in Wien drei seiner Bilderzyklen - Dialoge, Fahnen und Fragmente. Diese gewähren einen sehr guten Einblick in die Grundthemen seines künstlerischen Schaffens. Als gegenständlicher Maler hat er stets ein offenes Auge für die Dinge, die ihn umgeben. Ihn spricht Alltägliches, wie Fahnen, Liegestühle oder auch Gegenstände aus Holz und Metall, die achtlos weggeworfen wurden, an. Ebenso vertraut sind uns die von Christian Hofmann gewählten Tiere, wie Hühner, Kühe und Ziegen, deren Porträts ein Spiegel des Menschlichen sind. Weitere Informationen >>> Linde Klement, Fotografie Fotogramme, umgekehrte Fotogramme Beschreibung: schwarz weiß links rechts oben unten vorne hinten Das umgekehrtes Fotogramm ist eine doppelte Reflexion, das die Körperhaftigkeit des Ausgangsobjekts ablichtet. Raum wird Fläche, Körper wird Schatten wird Licht wird Schatten. Gerda Schoissengeier, Keramik / Objekte Grün im Büro - Bausteine für die Sinne Viele Menschen verbringen heute die Hälfte des Tages am Arbeitsplatz. Der Arbeitsraum wird so zum „Lebensraum“, wo es wichtig ist, dass man sich wohlfühlt. „Bausteine“ aus Keramik, mit denen man spielerisch eine Landschaft gestalten kann, bringen Heiterkeit in die Arbeitswelt. Die sinnerfrischende Farbe Grün wirkt dabei auf die Seele und die angenehme Oberfläche der Objekte spricht den Tastsinn an. Inspiration und Kreativität der am Schreibtisch oder Besprechungstisch arbeitenden Menschen werden geweckt und die durch Computer bzw. moderne Technologien entstehende Kühle in Arbeitsräumen durchbrochen. Elfriede Wimmer, Textil / Stickerei Die neuen gestickten fragmentarischen Aufzeichnungen sind Näh-er(r)ung(enschaft)s-ver-suche, Flickwerke, Comicstrips - motiviert (inspiriert) durch, von: Meg Stuart, Damaged Goods, Tanzperformance, Pipilotti Rists Videos, Isa Melsheimers Installationen - und weisen unter anderem Spuren von totgefahrenen Igeln, (Zer)schmetter-(ten)-lingen, verlorengegangenen Fäden, auf der Strecke Gebliebenen, Land- und Stadtstreichern auf. |