expanded painting 1.1
Kerrespondenzen zwischen KünstlerInnen aus Basel und Wien
Eröffnung: 28. April 2011, 19 Uhr
29. April – 22. Mai 2011 |
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Begrüßung:
Joachim Lothar Gartner, Präsident des Künstlerhauses
Zur Ausstellung:
Anna Ifkovits Horner,
Kulturattaché der
Schweizerischen Botschaft
Zur Ausstellung:
Hartwig Knack,
Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler
Ilse Chlan und Nicole Schmölzer,
Kuratorinnen
Kuratorengespräch mit Ilse Chlan
19. Mai 2011 um 20 Uhr
Finissage: 22. Mai 2011 ab 16 Uhr
www.expanded-painting.net
In dieser ersten Folge werden in Basel im Projektraum M54 Arbeiten der Wiener KünstlerInnen gezeigt

Ilse Chlan verbindet in ihren Arbeiten Malerei mit Fotografie und Video. Sie fragt nach den Manifestationen von Zeit- und Raumkonzepten in Malerei und Fotografie, sowie in den analogen und digitalen Medien.
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Zur Eröffnung am Donnerstag, 28. April 2011 im Künstlerhaus Wien, werden in der zweiten Folge die Werke der Basler KünstlerInnen zu sehen sein
 Maria Dundakova verbindet vielerlei Medien, darunter auch Ton und Video mit Tafelbildmalerei. |

Victoria Coeln und Susanne Lyner schaffen aus ihren Ansätzen eine neue, sich immer weiter generierende Videoinstallation, die in Basel und fortgesetzt in Wien gezeigt wird. |
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Susanne Lyner und Victoria Coeln schaffen aus ihren Ansätzen eine neue, sich immer weiter generierende Videoinstallation, die in Basel und fortgesetzt in Wien gezeigt wird.
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Christian Helbock untersucht in seiner konzeptuellen Malerei Bedingungen ihrer Produktion (Zeitlichkeit, Farbigkeit, Textur) und schafft in medienübergreifenden Installationen verwendbare Bildräume. |
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Max Grauli versucht durch Reduktion und einfacher Formsprache , Malerei mit grosser Komplexität und Dringlichkeit zu erreichen, die schlieslich ein Werkzeug zur Wahrnehmung wird.
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Barbara Höller entwickelt Farbsysteme, welche unterschiedliche Funktionen von Farbmaterial als Ausgangspunkt haben.
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Ilse Ermen visualisiert Sprache – der Text wird zum Bild, der Zeichencharakter der Sprache wird beim Wort genommen. |

Michael Wegerer verwendet vielerlei künstlerische Techniken, um jeweils die Eigenart der einzelnen Medien zu verdeutlichen und visuelle und kunsttheoretische Querverbindungen herzustellen. |
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Nicole Schmölzer konzentriert sich in ihrer abstrakt-organischen, prozessorientierten Malerei auf die Eigenheiten und Fähigkeiten von Farbe und deren Wirkung. |
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Am 25. März 2011 wird in Basel die erste Ausstellung des zweiteiligen Projektes "expanded painting“ eröffnet.
Ab 29. April 2011 ist die zweite Ausstellung im Künstlerhaus in Wien zu sehen. Eröffnet wird am 28. April 2011 um 19 Uhr.
Die Ausstellungen basieren auf Dialogen, die seit mehreren Monaten zwischen jeweils fünf KünstlerInnen aus Basel und Wien geführt wurden.
Im Zentrum dieses Austausch-Prozesses steht die Auseinandersetzung über und mit der eigenen Arbeit und der Rolle, welche die Malerei darin einnimmt.
Die Dialoge zeichnen sich durch die individuellen Herangehensweisen, Gesprächsformen und Inhalte der einzelnen KünstlerInnen aus. Es sind unterschiedliche Arten von Dialogen, verschiedene Sichtweisen aufeinander getroffen, welche Werke hervorgebracht, Austausch angeregt und neue Perspektiven ermöglicht haben.
Die Homepage www.expanded-painting.net gibt Einblick in diesen Dialog der fünf Künstlerpaare und geht ergänzend und jeweils aktualisierend auf die beiden Ausstellungsteile ein. Ausstellungsbesucher im Netz, in den Ausstellungen in Basel und Wien sind eingeladen, auch auf dieser Ebene am Dialog teilzunehmen.
Die traditionellen Techniken der Zeichnung, der Malerei und der Bildhauerei wurden von der Avantgarde in ihrer Bedeutung relativiert. Die KünstlerInnen und KuratorInnen der Ausstellungen in Basel und Wien, Ilse Chlan und Nicole Schmölzer, gehen deshalb von einer Malerei „nach dem Ende der Malerei“ aus und suchen Erweiterungen zur und von der Malerei. Damit beschreiben sie die Malerei über ihre Grenzbereiche, Übergangsbereiche, Transformationsmöglichkeiten, Hybridisierungen.
Der Begriff „expanded painting“ wurde dabei bewusst als eine Anspielung auf das „expanded cinema“ der 1960er Jahre gesetzt. „Expanded painting“ basiert auf einem Reflexionsprozess über das Medium der Malerei unter den gegenwärtigen Bedingungen und im Kontext der Vorherrschaft der neuen technischen Medien.
Ebenfalls im Dialog zueinander und zum Projekt stehen Alexandra Stäheli (Kultur-wissenschafterin, Projektleiterin iaab und Feuilletonjournalistin) aus Basel und Hartwig Knack (Kunst- und Kulturwissenschaftler) aus Wien. Sie erweitern das Thema des künstlerischen Dialoges, setzen es in Kontext und übernehmen eine weitere Dialogposition während des Ausstellungsprogrammes
(Finissage-Brunch im Projektraum M54, Basel : „Aus dem Inneren der Blackbox“- ein Zwischenbericht von Alexandra Stäheli. Sonntag, 17. April 2011, 11-13 Uhr)
Kuratorinnen des Projektes / Kontakt und Anfragen
Ilse Chlan: ilse@chlan.at, Tel. 0043 1 548 55 80, Künstlerhaus: Tel. 0043 1 587 96 63, office@k-haus.at, www.k-haus.at
Nicole Schmölzer: info@nicole-schmoelzer.ch, Tel. 0041 61 821 45 55, Projektraum M54: Tel. 0041 61 683 05 95, visarte.basel@bluewin.ch, www.visarte-basel.ch
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