<  


arno popotnig
12. 01. – 19. 02. 2006
Eröffnung: 19. 01., 19:00 Uhr

hausgalerie


täglich von 10– 18 uhr
donnerstag bis 21 uhr
montag geschlossen


Zustrom, 2005
© arno popotnig






Gegenüber, 2005
© arno popotnig






Extension, 2005
© arno popotnig






Durchblick, 2005
© arno popotnig





























 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© karl kriebel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

















ausblickein
© karl kriebel



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 









 







 


Begleitveranstaltungen:

Donnerstag, 2. Februar 2006, 19:00 Uhr "behind - die Erweiterung"
zu Gast: Karl Kriebel
Passagegalerie / Hausgalerie
Wall Painting
Karl Kriebels Bilder sind Interfaces, Schnittstellen von klar festgelegten formalen und inhaltlichen Positionen, das Prinzip des Sowohl-als-Auch widerspiegelt sich in malerischen Fenstermetaphern konstruktiver Ordnung.


Sonntag, 19. Februar 2006, 11:00 Uhr Finissage mit einem ViolaDuo-Konzert von Iris Trefalt & Saverio Ruol in der Hausgalerie


"Malerei ist immer wieder ein Ort, wo durch den Akt des Sehens die Farbe ihre erstaunliche Komplexität enthüllt."
Joseph Egan, 1999

Arno Popotnig zeigt in dieser Ausstellung einen Zyklus von Bildern, die im letzten Jahr entstanden sind. Im Mittelpunkt steht eine Malerei der Zwischenbereiche - sich im Abstrakten bewegend und die Gegenständlichkeit streifend.

Harald Kraemer vergleicht in seinem Katalogbeitrag den Enstehungsprozeß der Bilder mit einem "Schauspiel" - einer Aussage von Mark Rothko aus dem Jahr 1947 entlehnt: "Die Formen sind als Schauspieler, als Charaktere zu verstehen, die auf der Bühne, in unserem Fall der Leinwand, frei platziert werden können. Der Begriff des 'Schauspiels' trifft in einer besonderen Weise auch auf die abstrakten Bildwelten Popotnigs zu und ebenso lässt sich so die Art und Weise der Entstehung dieser Malerei erklären. Der Bühnenraum, in dem sich das Geschehen abspielen wird, ist offen. Alles Weitere noch ungewiss. Zu Beginn stehen weder die Charaktere der einzelnen Rollen noch das zu spielende Stück fest. Während des 'Schauspiels' klären sich die Formen und verdichtet sich der Raum. Ob es hierbei zu einem Drama oder zu einer Komödie kommt, bleibt lange Zeit offen. Die Formen und Farben stehen in einer fortwährenden Zwiesprache und erst wenn das Werk beendet ist, zeigt sich, ob die Aufführung und die Besetzung den Absichten des Künstlers entsprechen. So offenbart sich uns in diesen 'Schauspielen' eine wahrhaft seltsame Welt. Voller Biomorphismen. Voller vegetabiler Ornamente. Voller liebevoller Annäherungen transparenter farbiger Klänge, aber auch voller Brutalität des Aufeinanderprallens starrer Formen. Alles scheint im Fluss. In einer immerwährenden Veränderung begriffen. Um sich diesen Welten anzunähern und diese Metamorphosen zu dokumentieren, bedarf es einer eigenen Bild-Sprache. "

... was finden sich nicht alles für wunderbar seltsame Welten in seinem Oeuvre: Lineare Archetypen in einer pastosen Schwerelosigkeit dahin schwebend. Flüssiges und Festes. Sich verdoppelnde Antipoden, die ineinander verschmelzen. Pointilistisches und scheinbar Monochromes. Sich auflösende Verdichtungen, die sich wiederum verdichten. Seltsam raumlose Räume. seltsam lichtlose Farben. Flimmernde Unschärfen. Myraden an Sphärenklängen. Und immer wieder dieselben reduzierten Nuancen aus Rot, Weiss, Orange, Hellblau und Dunkelblau. Manche wirken wie schnell hingeworfene Skizzen, beinah Milieustudien, unmittelbar dem Unterbewussten entstammend. ... Der Versuch einer Typologie scheitert an sprachlichen Grenzen."

Auszüge aus der Einführung von Harald Krämer im Katalog "Kairos", in dem alle ausgestellten Arbeiten abgebildet sind, und der im Rahmen dieser Ausstellung erscheint.

Arno Popotnig

1965 in Görtschach im Gailtal, Kärnten geboren
1985-94 Studium an der Hochschule für angewandte Kunst, Wien (Prof. H. Tasquil, Prof. A. Frohner)
1992 Arbeitsstipendium der Stadt Wien
1993 Cité des Arts, Paris - Atelier Land Kärnten /Stip.BM für Unt.u. Kunst
1997 Staatsstipendium für bildende Kunst

Ausstellungen u.a.:

1998 "aus Schaum geboren ..." Kunsthalle der Kykladen, Syros / GR "transpassagen", Laibach (Katalog)
2000 "Continuum" Galerie Contact, Wien (Katalog)
2001 Galerie in der Freihausgasse, Villach (mit Ute Aschbacher) Galerie J. Walker, Schloß Ebenau (mit R. Benetik) "transgression" Künstlerhaus, Wien (Katalog)
2002 "Salon 2002" Künstlerhaus, Wien (Katalog)
2003 "Verdichtungen", Galerie Contact (Wien) 2004 "Mittagskogel" Galerie Sikoronja, Rosegg 2005 "movimenti II" Künstlerhaus, Klagenfurt 2006 Hausgalerie Künstlerhaus, Wien (Katalog) Galerie J. Walker Schloß Ebenau, Rosental




Donnerstag, 2. Februar 2006, 19:00 Uhr "behind - die Erweiterung"
zu Gast: Karl Kriebel
Passagegalerie / Hausgalerie
Wall Painting
Karl Kriebels Bilder sind Interfaces, Schnittstellen von klar festgelegten formalen und inhaltlichen Positionen, das Prinzip des Sowohl-als-Auch widerspiegelt sich in malerischen Fenstermetaphern konstruktiver Ordnung.