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| a piece of water ein projekt der klasse fotografie an der universität für angewandte kunst wien und der VERBUND-Austrian Hydro Power AG eröffnung: 11. mai 2009, 19 uhr 12. - 21. mai 2009 |
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Kunstförderungsprojekt & Ausstellung des Verbund in Kooperation mit der Klasse Fotografie der Universität für angewandte Kunst Wien Mit A PIECE OF WATER setzt der Verbund seine mehr als 60-jährige Tradition der Kunstförderung, diesmal in Kooperation mit der Klasse Fotografie der Universität für angewandte Kunst Wien unter der Leitung von Univ.-Prof. Gabriele Rothemann, fort. „Das Projekt verdeutlicht die kunstorientierte Philosophie des Unternehmens und unterstreicht die gesellschaftliche Notwendigkeit der Unterstützung zukunftsweisender junger KünstlerInnen auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten“, so Dipl.-Ing. Dr. Herbert Schröfelbauer, Vorstandsvorsitzender der VERBUND-Austrian Hydro Power AG. Die Wasserkraft-Tochter des Verbund stand Pate für das Projekt. Mit der Katalogpublikation sowie der Ausstellung möchte der Verbund die Wichtigkeit der Förderung junger Kunst in Österreich auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Der sehr offenen Ausrichtung der Klasse Fotografie wurde mit der möglichst freien Thematik WASSER entsprochen, die für die Studierenden der Universität für angewandte Kunst Wien eine vielfältige künstlerische wie philosophische Auseinandersetzung ermöglichte. Das Thema sollte eine an- und entsprechende intellektuelle Herausforderung darstellen und das Bewusstsein für dieses für Mensch und Natur unverzichtbare Element stärken, gleichzeitig spiegelt die Beschäftigung mit „Wasser“ die weltweite Fokussierung auf dieses hochaktuelle Thema wider. „Die Begeisterung sämtlicher Studierenden aus allen Studienjahrgängen zeigte sich schon alleine in der Anzahl der teilnehmenden jungen KünstlerInnen sowie nicht zuletzt im enormen Engagement zur Realisierung einer in Vielfalt und Qualität beeindruckenden Ausstellung“, erläutert Mag. Michael Amerer, Vorstand der VERBUND-Austrian Hydro Power AG, die Aufgabenstellung des Projektes. „Durch diese hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Angewandten und dem Verbund haben Studierende der Abteilung für Fotografie die Gelegenheit bekommen, ihre Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung und auch in Form eines Kataloges in höchst professioneller Form der Öffentlichkeit zu präsentieren. Diese Art der Förderung von junger Kunst ist ein wichtiger Grundstein für die Zukunft unserer Studierenden“, so Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien. „Die Arbeiten der Studierenden sind von einem geschärften Bewusstsein für die existenzielle Wichtigkeit von Wasser in allen Lebensbereichen, für das Ungleichgewicht von Knappheit und Überfluss, aber auch von Entscheidungen für abstrakte Denkmodelle geprägt“ (Univ.-Prof. Gabriele Rothemann). Entsprechend der enormen Vielfältigkeit dieses Elements, die ein breites Spektrum an Herangehensweisen und unterschiedlichen Zugängen ermöglicht, ist auch das Ergebnis der Arbeiten der Klasse Fotografie an der Universität für angewandte Kunst Wien ausgefallen. Dies zeigt sich sowohl in den inhaltlich differenten Zugangsweisen als auch an der großen Bandbreite der Techniken und Methoden, mithilfe derer sich die Studierenden dem Thema genähert haben. Es entstanden Fotografien, Videos, Zeichnungen und Installationen, die von einer hohen künstlerischen Qualität zeugen. „Während Ernst Koslitsch in seinem Text, der ein Gespräch des Künstlers mit seinem Wohnhaus wiedergibt, den täglichen, aus Sicht des Hauses oft unbewussten und unüberlegten Umgang mit Wasser thematisiert, zeigt Melanie Ender in ihren Arbeiten zwei diametral entgegengesetzte Eigenschaften – beinahe die beiden Pole – von Wasser auf. In der einem Horrorszenarium gleichenden Arbeit „Stausee AltErlaa“ wird in Anspielung auf die Talflutungen in China die – sowohl in gesellschafts-/politischer als auch in physikalischer Hinsicht – unglaubliche Gewalt des Wassers thematisiert, auf der anderen Seite wiederum zeigt ihre Installation „Steckdose“ die auch unter widrigsten Umständen mögliche Leben spendende Kraft dieses Elements auf (wobei wir es hier gleichzeitig mit einer sehr witzigen und pointierten Auseinandersetzung mit dem Thema Wasserkraft zu tun haben). Die teils großformatigen Fotoarbeiten von Markus Guschelbauer spielen mit einer veränderten Sichtweise und irritierten Wahrnehmung, hervorgerufen durch die aufgelösten Dimensionen, Lichtreflexe und spiegelnden Oberflächen seiner Wasserlandschaften. Einen gänzlich anderen Zugang findet Catharina Freuis in ihrer mehrteiligen Arbeit „Wasser-Raum“, wobei sie ausschließlich an das Assoziationsvermögen des Betrachters appelliert und gerade die Absenz des Wassers dieses umso deutlicher zum Vorschein bringt. Bei ihren Orten des fiktiven Freizeitvergnügens handelt es sich um Brachland und Baustellen, Unorte und Zwischenräume. Benjamin Eichhorn widmet sich in seiner pseudowissenschaftlichen Abhandlung über Pfützen der kleinsten Form von Stillgewässern, indem er diese Ansammlungen von Wasser einer strengen Klassifikation unterzieht und die entstandenen Formen als eine Art Model für Abdrücke von „Wasserkörpern“ heranzieht. Hoher Stellenwert bei der Beschäftigung mit dem Thema wurde neben der grafischen Annäherung auch der Sprache und dem Text beigemessen, wovon neben den zahlreichen begleitenden Texten auch gänzlich von den Fotografien losgelöste Arbeiten zeugen.“ (Textauszug Anna Stuhlpfarrer, Katalog A PIECE OF WATER) |