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exitus.
tod alltäglich

eröffnung: 19. 10. 2007, 19 uhr
20. 10. 2007 - 06. 01. 2008


 

© Anna Konik
 




Eine Ausstellungskooperation anlässlich des
100-jährigen Bestehens der Bestattung Wien






Presseinformation und Fotomaterial >>>



Begleitprogramm


Dia de los Muertos
Das mexikanische Totenfest im Künstlerhaus in Zusammenarbeit mit der Botschaft von Mexico, Tanzgruppe "ALUX"
Künstlerhaus k/haus, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Dienstag, 30. 10. 2007 ab 19 Uhr


Morbide Tage 31. 10. – 4. 11. 2007
in Kooperation mit Kunsthalle Wien


Celebración del dia de los muertos
Clubabend mit Stephan Lugbauer
Transporter Bar Kettenbrückengasse 1, 1050 Wien
Mittwoch, 31. 10. 2007 Einlass 19 Uhr, Beginn 21 Uhr

Ausstellungsrundgang
„Viva la Muerte“ (Kunsthalle Wien) und „exitus. tod alltäglich“ (Künstlerhaus)
Beginn jeweils: 11 Uhr / 12.30 Uhr, 15 Uhr / 16.30 Uhr Allerheiligen Zusatztermin: 18 Uhr / 19.30 Uhr Kombiticket pro Tag: Euro 14,- / ermäßigt Euro 11,-
Kunsthalle Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Künstlerhaus k/haus, Karlsplatz 5, 1010 Wien
1. – 4. 11. 2007


Lesungen und Gespräch mit Alexander Tschernek
„An einem Grabe“ Sören Kierkegaards Rede bei gedachter Gelegenheit Lesung in den Ausstellungsräumen
Künstlerhaus k/haus, Karlsplatz 5, 1010 Wien Donnerstag, 8. 11. 2007, 19.30 Uhr

„Das Denken des Todes und die vergessene Geburt“ Hannah Arendts Philosophie der Geburtlichkeit und das Denken hinter der Kunst Lesung und Podiumsgespräch mit KünstlerInnen der Ausstellung Künstlerhaus k/haus, Karlsplatz 5, 1010 Wien Samstag, 10. 11. 2007, 16 Uhr

„Der Tod als Wandlungsmitte“ Christian Müller zu Schuld und „Mitsein“ in der Frage nach Leben und Tod eines Anderen am Beispiel des Komapatienten Lesung und Publikumsgespräch – Anmeldung erforderlich unter 587 96 63 13
Künstlerhaus k/haus, Karlsplatz 5, 1010 Wien Dienstag, 13. 11. 2007, 19.30 Uhr


Lesung mit Sabine Klein und Dr. Sepp Tatzl
„Wien und der Tod. Irdische Orte zwischen Himmel und Hölle“ Sabine Klein über 55 Orte der Trauer und des Schauderns, von der schönen Leich bis zum Staatsbegräbnis
„Wien stirbt anders. Mit den Seitentotenblicken auf dem Zentralfriedhof“, Dr. Sepp Tatzl liest Ausschnitte aus seinem humoristischen Buch Lesung in den Ausstellungsräumen
Künstlerhaus k/haus, Karlsplatz 5, 1010 Wien Donnerstag, 29. 11. 2007, 19 Uhr


Finissage
Jazz-Brunch mit „Blue Note Six“ (Peter Rath und sechs Musiker) im New Orleans Stil, anschließend wird die Ausstellung zu Grabe getragen.
Künstlerhaus k/haus, Karlsplatz 5, 1010 Wien Sonntag, 6. 1. 2007 11.30 Uhr


Trauer Jour Fixe
Jeden Samstag zwischen 15 und 16 Uhr findet ein Trauer Jour Fixe statt, bei dem BesucherInnen erfahrenen Trauer-Gesprächsbegleiterinnen Ihre persönlichen Geschichten erzählen können. Zwei Minuten davon werden anonym aufgezeichnet und als Vorbild anderen BesucherInnen vorgespielt. So entsteht ein Portrait der alltäglichen Kunst zu trauern. Künstlerhaus k/haus, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Jeden Samstag, 20. 10. 2007 – 5. 1. 2008, 15 – 16 Uhr



Tod an anderen Orten:


Bestattungsmuseum der Bestattung Wien Besichtigung werktags nur im Rahmen einer Führung nach Voranmeldung
Goldeggasse 19, 1040 Wien, T. 50195-0


Michaelerkirche
Eine letzte schöne Reise. Sargbemalungen in der Michaelerkirche
Vernissage 25. 10. 2007, 19 Uhr
26. 10. – 30. 11. 2007 Michaelerplatz, 1010 Wien
In Zusammenarbeit mit der Bestattung Wien
täglich 7 – 22 Uhr Eintritt frei


Borromäuskirche am Wiener Zentralfriedhof

Die Engel von Wien
Vernissage 27. 10. 2007, 17 Uhr
28. 10. bis 9. 12. 2007
täglich von 9 - 16 Uhr Eintritt frei
Fotografien von Engelstatuen auf Wiener Friedhöfen, entstanden im Rahmen des Fotoprojekts „Die Engel von Wien"







Publikation zur Ausstellung:
Keller, W., Bogner P. und das Künstlerhaus (Hg.): Exitus. Tod Alltäglich
Mit Texten u. a. Peter Bogner, Wittigo Keller, Fritz Ostermayer, Manfred Kremser, Herwig Zens, Birgit Richard, Klaus Neumann-Braun, Michaela Lindinger, Axel Schmidt.
Wien 2007
ISBN 3-900354-06-5
Euro 27,80
Das Künstlerhaus präsentiert die Ausstellung "exitus. tod alltäglich" in Kooperation mit der Bestattung Wien anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens.

Der Tod als universelles und traditionelles Thema der bildenden Kunst und des Alltags wird durch Objekte des Bestattungsmuseums der Bestattung Wien, durch Kunstwerke aus verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen und mit aktuellen zeitgenössische Arbeiten, von denen auch einige eigens für die Ausstellung produziert wurden, präsentiert.
In der umfassenden Schau werden die zeitlichen Komponenten – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – mit dem inhaltlichen Blickwinkel der vier Themen – Sterben, Tod, Trauer und Erinnerung – vernetzt und in einer auch räumlich verschränkten Präsentation von Bestattungsservice, Alltagskultur und der historischen und zeitgenössischen künstlerischen Reflexion gezeigt.
Objekte und Relikte der Alltagskultur wie Prachtkutschen, Luxussarkophage, Designerurnen oder auch eine Vorstellung der „Diamantbestattung“ verbinden sich in der Präsentation mit Kunstwerken aller Epochen in unmittelbarer Auseinandersetzung mit dem Tod – vom Josephinischen Klappsarg bis zu den pompösen Begräbnissen der Kaiserin Zita und des Popstars Falco, vom Vanitas-Stillleben bis zur Bodyart, von der klassischen Malerei bis zur Thanatopraxie, vom Totenschädel als Kunstkammerobjekt bis zum Totenkopf als Discokugel, vom Experimentalfilm bis zur Videoinstallation, vom Trauermarsch bis zum Gothic-Musicclip, von der historischen Post-mortem-Fotografie bis zur Darstellung des toten Körpers in der Kunst der Gegenwart im Kontext von Mord, Unfall und Krieg.
Die symmetrische Architektur des Künstlerhauses, wie wir sie ebenso bei Friedhöfen oder Kultbauten finden, ist die ideale Voraussetzung für eine adäquate Ausstellungsarchitektur. Symmetrie, Frontalität und Erhabenheit kehren als die drei grundlegenden Gestaltungsprinzipien von Ritual-Design wieder und markieren die Stationen einer interdisziplinären „Route de la morte“ mit den Themen: Totenkopf und Skelett, Anatomie und toter Körper, Orte des Todes, Fahrzeuge, Särge und Urnen als Transportmittel ins Jenseits , post mortem, Memento und Inszenierung des Todes.
Die Ausstellung steht für eine vernetzte Zeitreise, angefacht durch das unausweichliche Phänomen des Todes im menschlichen Sein.
Präsentiert werden unter anderem Arbeiten von Siegfried Anzinger, ONA B., Donald Baechler, Herbert Böckl, Deutschbauer / Spring, Lucinda Devlin, Otto Dix, Manfred Erjautz, Tone Fink, Adolf Frohner, HR Giger, Matthias Hermann, Alfred Hrdlicka, Gudrun Kampl, Franz Kapfer, Anna Konik, Hanns Kunitzberger, Robert Mapplethorpe, Marcin Marciejowski, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer, Paul Renner, Tom Sachs, Isabella Schmidlehner, Josef Trattner, Andy Warhol, Fritz Wotruba, Erwin Wurm und Herwig Zens.


Künstlerinnen und Künstler

Siegfried Anzinger
Peter Atanasov
Ona B.
Donald Baechler
Joe Berger
Christa Biedermann
Karin Binder
Karl Heinz Bloyer
Herbert Boeckl
Erich Boltenstern
Daniel Bräg
Amina Broggi
Jürgen Bröther
Franz Caucig
Dermatis Charalambos
Daniel Chodowiecki
C. Conti
Sini Coreth
Matias Del Campo
Julius Deutschbauer
Lucinda Devlin
Gundi Dietz
Otto Dix
Harald Durstmüller
Otto Eder
Josef Stephan Eibel
Natasza Eichelkraut-Galimska
Christian Eisenberger
Manfred Erjautz
Hans Escher
Franz Fiedler
Tone Fink
Norbert Fleischmann
Adolf Frohner
Antonio Galli-Bibiena
Giuseppe Galli-Bibiena
Hans Jürgen Gartner
Joachim Lothar Gartner
Wolfgang Geyer
HR Giger
Ashley Gilbertson
Bruno Gironcoli
Douglas Gordon
Waltraud Gschiel
lse Haider
Miroslav Hák
Theophill Hansen
Bertram Hasenauer
Kirsten Helfrich
Peter Hendricks
Matthias Herrmann
Valentin Hirsch
Josef Hofmann
Sebastian Holzhuber
Wolfgang Hoog
Erich Hörtnagl
Alfred Hrdlicka
Lisa Huber
Franz Jäger d.J.
Ewa Kaja
Gudrun Kampl
Franz Kapfer
A. Katzenberger
Benjamin Kenckel
Angela Koch
Harald Köck
Margret Kohler-Heilingsetzer
Walter Kölbl
Cornelius Kolig
Anna Konik
Katarzyna Kozyra
Friedl Kubelka
Alfred Kubin
Hanns Kunitzberger
Adolf Kunst
Richard Künz
Paul Albert Leitner
Marcin Maciejowski
Robert Mapplethorpe
A. Masson
Hubert Maurer
Dean McNeil
Max Melcher
Kurt Moldovan
Albin Mutterer
Ronnie Niedermeyer
Georg Niemann
Hermann Nitsch
Marzena Nowak
Ernst Peche
Fernando Pérez
August von Pettenkofen
Andreas Pollasek
Tina Prichenfried
Willy Puchner
Arnulf Rainer
Alois Ratzenberger
Thomas Redl
Heinz Reisinger
Paul Renner
Birgit Richard
Paolo Rovegna
Fiona Rukschcio
Christian Rupp
Tom Sachs
Didi Sattmann
Fritz Sauer
Rudolf Schäfer
Isabella Schmidlehner
Johann Schoeller
Rudolf Schönwald
Michaela Spiegel
Steinmann & Heitz
Curt Stenvert
Jan Svankmajer
James Todt
Josef Trattner
Peter Uchnar
Josef Vachal
André Verlon
Andy Warhol
Stefan Weber
Dorothea Wimmer
Wittigo
Bruno Wolmuth
Fritz Wotruba
Erwin Wurm
Ernst Zdrahal
Susanne Zemrosser
Herwig Zens
Robert Zeppel-Sperl
Zündup