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| exitus. tod alltäglich eröffnung: 19. 10. 2007, 19 uhr 20. 10. 2007 - 06. 01. 2008 |
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| Das
Künstlerhaus präsentiert die Ausstellung "exitus. tod alltäglich" in Kooperation
mit der Bestattung Wien anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens. Der Tod als universelles und traditionelles Thema der bildenden Kunst und des Alltags wird durch Objekte des Bestattungsmuseums der Bestattung Wien, durch Kunstwerke aus verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen und mit aktuellen zeitgenössische Arbeiten, von denen auch einige eigens für die Ausstellung produziert wurden, präsentiert. In der umfassenden Schau werden die zeitlichen Komponenten – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – mit dem inhaltlichen Blickwinkel der vier Themen – Sterben, Tod, Trauer und Erinnerung – vernetzt und in einer auch räumlich verschränkten Präsentation von Bestattungsservice, Alltagskultur und der historischen und zeitgenössischen künstlerischen Reflexion gezeigt. Objekte und Relikte der Alltagskultur wie Prachtkutschen, Luxussarkophage, Designerurnen oder auch eine Vorstellung der „Diamantbestattung“ verbinden sich in der Präsentation mit Kunstwerken aller Epochen in unmittelbarer Auseinandersetzung mit dem Tod – vom Josephinischen Klappsarg bis zu den pompösen Begräbnissen der Kaiserin Zita und des Popstars Falco, vom Vanitas-Stillleben bis zur Bodyart, von der klassischen Malerei bis zur Thanatopraxie, vom Totenschädel als Kunstkammerobjekt bis zum Totenkopf als Discokugel, vom Experimentalfilm bis zur Videoinstallation, vom Trauermarsch bis zum Gothic-Musicclip, von der historischen Post-mortem-Fotografie bis zur Darstellung des toten Körpers in der Kunst der Gegenwart im Kontext von Mord, Unfall und Krieg. Die symmetrische Architektur des Künstlerhauses, wie wir sie ebenso bei Friedhöfen oder Kultbauten finden, ist die ideale Voraussetzung für eine adäquate Ausstellungsarchitektur. Symmetrie, Frontalität und Erhabenheit kehren als die drei grundlegenden Gestaltungsprinzipien von Ritual-Design wieder und markieren die Stationen einer interdisziplinären „Route de la morte“ mit den Themen: Totenkopf und Skelett, Anatomie und toter Körper, Orte des Todes, Fahrzeuge, Särge und Urnen als Transportmittel ins Jenseits , post mortem, Memento und Inszenierung des Todes. Die Ausstellung steht für eine vernetzte Zeitreise, angefacht durch das unausweichliche Phänomen des Todes im menschlichen Sein. Präsentiert werden unter anderem Arbeiten von Siegfried Anzinger, ONA B., Donald Baechler, Herbert Böckl, Deutschbauer / Spring, Lucinda Devlin, Otto Dix, Manfred Erjautz, Tone Fink, Adolf Frohner, HR Giger, Matthias Hermann, Alfred Hrdlicka, Gudrun Kampl, Franz Kapfer, Anna Konik, Hanns Kunitzberger, Robert Mapplethorpe, Marcin Marciejowski, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer, Paul Renner, Tom Sachs, Isabella Schmidlehner, Josef Trattner, Andy Warhol, Fritz Wotruba, Erwin Wurm und Herwig Zens. Künstlerinnen und Künstler Siegfried Anzinger Peter Atanasov Ona B. Donald Baechler Joe Berger Christa Biedermann Karin Binder Karl Heinz Bloyer Herbert Boeckl Erich Boltenstern Daniel Bräg Amina Broggi Jürgen Bröther Franz Caucig Dermatis Charalambos Daniel Chodowiecki C. Conti Sini Coreth Matias Del Campo Julius Deutschbauer Lucinda Devlin Gundi Dietz Otto Dix Harald Durstmüller Otto Eder Josef Stephan Eibel Natasza Eichelkraut-Galimska Christian Eisenberger Manfred Erjautz Hans Escher Franz Fiedler Tone Fink Norbert Fleischmann Adolf Frohner Antonio Galli-Bibiena Giuseppe Galli-Bibiena Hans Jürgen Gartner Joachim Lothar Gartner Wolfgang Geyer HR Giger Ashley Gilbertson Bruno Gironcoli Douglas Gordon Waltraud Gschiel lse Haider Miroslav Hák Theophill Hansen Bertram Hasenauer Kirsten Helfrich Peter Hendricks Matthias Herrmann Valentin Hirsch Josef Hofmann Sebastian Holzhuber Wolfgang Hoog Erich Hörtnagl Alfred Hrdlicka Lisa Huber Franz Jäger d.J. Ewa Kaja Gudrun Kampl Franz Kapfer A. Katzenberger Benjamin Kenckel Angela Koch Harald Köck Margret Kohler-Heilingsetzer Walter Kölbl Cornelius Kolig Anna Konik Katarzyna Kozyra Friedl Kubelka Alfred Kubin Hanns Kunitzberger Adolf Kunst Richard Künz Paul Albert Leitner Marcin Maciejowski Robert Mapplethorpe A. Masson Hubert Maurer Dean McNeil Max Melcher Kurt Moldovan Albin Mutterer Ronnie Niedermeyer Georg Niemann Hermann Nitsch Marzena Nowak Ernst Peche Fernando Pérez August von Pettenkofen Andreas Pollasek Tina Prichenfried Willy Puchner Arnulf Rainer Alois Ratzenberger Thomas Redl Heinz Reisinger Paul Renner Birgit Richard Paolo Rovegna Fiona Rukschcio Christian Rupp Tom Sachs Didi Sattmann Fritz Sauer Rudolf Schäfer Isabella Schmidlehner Johann Schoeller Rudolf Schönwald Michaela Spiegel Steinmann & Heitz Curt Stenvert Jan Svankmajer James Todt Josef Trattner Peter Uchnar Josef Vachal André Verlon Andy Warhol Stefan Weber Dorothea Wimmer Wittigo Bruno Wolmuth Fritz Wotruba Erwin Wurm Ernst Zdrahal Susanne Zemrosser Herwig Zens Robert Zeppel-Sperl Zündup |