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| Wohnbauten
weltweit Vorträge zur zeitgenössischen Wohnarchitektur auf vier Kontinenten Freitag, 28. September 2007, 19 Uhr |
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Seit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert gilt der öffentliche Wohnungsbau
in Wien als international vorbildlich. Wien ist daher der ideale Standort,
um aktuelle Entwicklungen des Wohnungsbaus zu diskutieren. Zu dem Vortragsabend
"wohnbauten weltweit" werden Referenten aus vier Kontinenten im Wiener
Künstlerhaus zu Gast sein, um den Stand der Entwicklungen in ihrem Kulturkreis
einander vorzustellen und zu diskutieren. Zur Vorbereitung wurde an die
Referenten ein umfangreicher Fragenkatalog verteilt, um die Referate zu
strukturieren: Inwieweit reflektiert der Wohnungsbau aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen (Migration, Überalterung, Mobilität, prekäre Lebensumstände etc.)? Welche Vorläufer gibt es und wie wurden diese weiter entwickelt? Ist das Projekt als Typus denkbar, der einen neuen Standard setzt? Welche städtebauliche Aussage wird durch die vorgestellten Wohnungsbauten getroffen? Wie sind die Reaktionen der Bewohner und Nachbarn? Die Veranstaltung "wohnbauten weltweit" steht in einem größeren Zusammenhang: Im kommenden Jahr wird im Wiener Künstlerhaus eine internationale Ausstellung zum zeitgenössischen Wohnungsbau stattfinden. DasTreffen der internationalen Expertenrunde dient zur Vorbereitung dieses Vorhabens. "wohnen weltweit" wird von Oliver Elser und Michael Rieper kuratiert und findet in Kooperation mit der Technischen Universität Wien, Institut für Architektur und Entwerfen – Wohnbau und Entwerfen statt. _______________________________ Fernando Diez (Argentinien), arbeitet als Herausgeber des südamerikanischen Architekturmagazins Summa+ bzw. Barzón in Buenos Aires und ist Spezialist für urbane Entwicklungen in Südamerika. Hans Ibelings (Niederlande), kuratierte Ausstellung am Niederländischen Architektur Institut, fungierte als Herausgeber des „Yearbook Archtecture“ und ist der Herausgeber einer Vielzahl von Fachbüchern. Seit 2004 gibt er das Magazin „A 10 – New European Architecture“ heraus. Taro Igarashi (Japan), Architekturkritiker und Proferssor and der Tohoku Universität. Lebt und arbeitet in Tokio, dissertierte an der Universität Tokio und ist im Augenblick unter anderem Assistenzprofessor an der Tokio National University of Fine Arts and Musik und auch Yokohama National University. Ivan Kucina (SRB), ist Architekt, Universitätslektor, Mitglied der Stealth Group und der Initiator der Forschungsarbeit an den unkontrollierten Entwicklungsprozessen in Belgrads Stadtstruktur. Susanne Schindler (USA), ist Architektin und Architekturkriterin, arbeitet in Büros in New York, Zürich und Berlin; sie arbeitet an Städtebau- und Wohnbauforschungsprojekten für den Gaza Streifen, Uruguay und aktuell an Phänomen der „Shrinking Cities“. Von 2001 – 2004 arbeitete sie für archplus, 2005 gewann sie mit Chris Genter den 1. Preis von „Urban Habitats, ein Wettbewerb zur Errichtung von Wohnbauten für unterschiedliche Einkommensschichten, durchgeführt von „Habitat for Humanity“. Axel Simon (Schweiz), ist Architekturkritiker für internationale Magazine und Zeitschriften, unter anderem für den Tages-Anzeiger, Weltwoche, A10, Bauwelt. Weiters publlizierte er 2006 „Wohnen in Zürich“. Kuratoren Oliver Elser (Deutschland / Österreich), ist ausgebildeter Architekt und arbeitet als Architekturkritiker bzw. Ausstellungskurator. Im Augenblick arbeitet er an an einem „dogma project“. Ab Oktober 2007 ist er als Kurator am Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt beschäftigt. Michael Rieper (Österreich / Italien, Südtirol), Architekt und bis 2007 Vertragsassistent an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Wien, Institut für Architektur und Entwerfen, Wohnbau und Entwerfen. Er arbeitet an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst und Design. |