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ferry radax

eröffnung: 02. 03. 2008, 11 uhr
02. 03. - 13. 04. 2008


 


© Ferry Radax
 

Eröffnung der Videogalerie
und Präsentation

Ferry Radax

Sonntag, 2. März 2008, 11 Uhr
Begrüßung
Joachim Lothar Gartner,
Präsident des Künstlerhauses

Zum Werk von Ferry Radax
Josef Schweikhardt
Peter Bogner, Kurator

DVD-Präsentation, 12 Uhr
neue special edition mit making of
des Films „Sonne halt!“ und Bemerkungen
zu „Der Film als Patient“

Matinee, 12.30 Uhr
Konrad Bayer, oder: die welt bin ich
und das ist meine sache.
Der Kopf des Vitus Bering



Anlässlich der Ausstellungseröffnung wird
ein exklusiver Rotwein der Domäne Baron
Geymüller in Hollenburg bei Krems –
abgefüllt (Faßprobe) durch das Winzerhaus
Dockner in Höbenbach – „Cuvee Baron G
Ernte 2006“ mit einem Filmbild aus „Sonne
halt!“ von Ferry Radax etikettiert und in
einer limitierten Auflage von 24 Flaschen
präsentiert.














Anlässlich seines 75. Geburtstags äußert sich der Filmemacher Ferry Radax zum ersten Mal vor der Kamera über seinen Experimentalfilm-Klassiker SONNE HALT !
Die DVD beinhaltet SONNE HALT ! in der von Ferry Radax autorisierten letztgültigen Fassung von 1962, ein einstündiges Gespräch mit dem Filmemacher, in dem er zu seinem Film Stellung bezieht, ihn kommentiert und kontextualisiert.
Ein interaktives Feature ermöglicht das Navigieren zwischen Film und zusätzlichen Szenenkommentaren. Ergänzt wird der Inhalt der DVD durch Ferry Radax´ filmpathologischen Abriss DER FILM ALS PATIENT. Radax äußert sich hier zu gegenwärtigen Tendenzen und Möglichkeiten industrieller Filmproduktion. Seine Überlegungen stellen einen Denkansatz über psychosoziale Traumata als Folge von Gewaltfilmen dar. Euro 19,90







Von Ferry Radax gemeinsam mit Konrad Bayer (der auch in einer Doppelrolle in dem Experimentalspielfilm spielt und darin Teile aus seinem Romanfragment "der 6. sinn" interpretiert) geschrieben, erzählt SONNE HALT! von einem Dandy (Bayer) an der Riviera von Monterosso al Mare, der, um eine gelangweilte Schönheit (Suzanne Hockenjos) zu beeindrucken, die Sonne vom Himmel schießt. Die wird dann von einer zweiten Schönheit (Ingrid Schuppan) aufgefangen, also knallt der Dandy auch den Mond ab und zerstört, weil er auch damit nicht imponieren kann, seine ganze seltsame Welt… Mit den Filmen: Sonne halt!, Große Liebe / grand amour, Forum Dichter Graz, H. C. Artmann, Testament
Euro 9,99









k/haus videogalerie

2. März - 13 April 2008, täglich 11 – 22 Uhr, Eintritt frei

Sonne halt!, 1959/60, 26 Min., s/w
Große Liebe / grand amour, 1966, 26 Min., s/w
Forum Dichter Graz, 1967, 42 Min., s/w
H. C. Artmann, 1967, 42 Min., s/w
Testament, 1967/68, 42 Min., Farbe



k/haus kino - Filmmatineen

2. März 2008, 12.30 Uhr, Eintritt frei

Konrad Bayer, oder: die welt bin ich und das ist meine sache. Österreich, 1969, für WDR Köln, 52 Min., s/w, Doc / Fiction, experimentelles Dichter-Porträt über Konrad Bayers Freitod
Der Kopf des Vitus Bering, 1970, 26 Min., s/w, experimentelle Doc / Fiction nach Konrad Bayer

9. März 2008, 11 Uhr, Eintritt Euro 6.-

Ludwig Wittgenstein. Biografische und philosophische Untersuchungen, Teil 1 und 2, 1973 –75, für WDR Köln, 2 x 60 Min, Doc / Fiction

16. März 2008, 11 Uhr, Eintritt Euro 6.-

Der Italiener, Österreich, 1972, für WDR Köln, 75 Min., Farbe, Experimental-Spielfilm, nach Thomas Bernhard
Thomas Bernhard – 3 Tage, 1970, für WDR Köln, 52 Min., s/w, experimentelles Dichter-Porträt des damals noch wenig bekannten Schriftstellers



Ferry Radax wurde am 20. Juni 1932 in Wien geboren. Er wurde als Sängerknabe in Wien ausgebildet und studierte später Gesang und Klavier am Musischen Gymnasium Frankfurt/Main. Bei Kriegsende ist er Flak- Helfer, besucht dann das Gymnasium, die Textil schule und ist Presse-Fotograf. 1954 hat er seine erste Ausstellung im Wiener Art Club als Fotograf und Maler.
Seit 1949 entstehen Drehbücher zuerst durch Mit schreiben im Kino, dann bald eigene und ab 1953 weitere gemeinsam mit Kollegen der Filmakademie. Die praktische Filmarbeit beginnt schon 1951 als Assistent.
Seither ist er als Autor, Kameramann, Cutter, Regisseur und schließlich als Produzent von Dokumentar-, Experimental-, Werbe-, Fiction-, Serien-, Musik- und Spielfilmen tätig.
Nach drei Jahren Dokumentarfilm in Österreich besucht Ferry Radax die Filmhochschulen in Wien 1953/54 und in Rom 1955/56 (Cinecitta, Centro Sperimentale).
Es folgen jahrelange Arbeitsaufenthalte in der Schweiz, in Deutschland und Italien, seltener in Österreich. Laufende Filmarbeiten finden u.a. in Frankreich, Ungarn, England, Irland, Norwegen, Japan, Peru, St. Helena, USA und Neuseeland statt. Nach etlichen Festivals und Preisen gibt es persönliche Filmwochen im Londoner „National Film Theatre“, im Pariser „Centre Pompidou“,
in der „Berliner Lupe“, in München, Gasteig, Zürich, Rom und Tokyo. Im Österreichischen Filmmuseum werden 1993 ein Monat lang 40 verschiedene Filme aus 40 Jahren Filmschaffen und dem Gesamtwerk von 120 Produktionen gezeigt.

www.ferryradax.at