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linda christanell

eröffnung: 12. 11. 2008, 19.30 uhr
13.11. - 08.12. 2008

 


© Linda Christanell als Vogerlfee mit
Federgestecken, 1952
 






k/haus videogalerie

täglich 11 – 22 Uhr, Eintritt frei

Filmprogramm
Change 1:00 1978
Federgesteck 3:00 1984
zum Geburtstag 5:00 1985
Aline Carola 7:00 1991
All can become a rose 4:00 1992
Picture again 10:00 2002
Moving Picture 11:00 1995


Ich interessiere mich für ein „Erzählkino“ mit filmischen Mitteln. Eine Sprache der Bilder, der Töne, Rhythmen. Es interessiert mich der Film als Material, aber auch die Zerstörung des Materials, die Zerstörung der Bilder und Töne.Motive kehren in der Zeit des Films immer wieder – Wiederholungen – Wiederholungen als Variationen. Es entsteht eine Struktur. Durch Struktur im Film entsteht Rhythmus. Ein Film gefällt uns, wenn die eigene Körperrhythmik mit der Rhythmik des Films übereinstimmt. Bei der Betrachtung der Filme ermöglichen die Strukturen mehrere Zuschauer und Zuschauerinnen Positionen.Abstraktion hat auch etwas mit Verlust zu tun, aber der Verlust öffnet zu Fantasien Raum. Den Gefühlen und Träumen mehr Raum zu geben ist Film. In meinem Filmverständnis erweitern Sprache und Töne die Ausdrucksmöglichkeiten der Bilder. Jedenfalls sollten die Gestaltungsebenen in ihrer Autonomie zusammenschwingen.
Linda Christanell 1.11.2003