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martin dickinger
halde nr. 31


eröffnung: 27. august 2009, 19 uhr
28. august - 20. september 2009
 



Halde Nr. 28, Medienkulturhaus Wels 2009

 

Spezielle Ausstellungsbesichtigung auf Anfrage
unter 587 96 63

Kuratorin: Natalia Weiss



coverversions, 2009, Papiermaché


cargo, 2009, Papiermaché


Halde Nr. 28, 2009, Papiermaché
„Die Frage der Repetition, der Anhäufung, der Mehrfacherscheinung“, schreibt Gertrude Moser Wagner über Dickingers Halde Nr.5 im Linzer O.K., „ist in der Arbeit von Martin Dickinger evident. Dickinger ist ein Duplizierer, einer, der Gesehenes, Vorgefundenes, Imaginiertes in einer immensen Menge herstellt, anhäuft, anreichert und somiteine Parallelwelt installiert, die der Realwelt so fremd nicht ist. Doch ist die Haltung der Anhäufung bei Dickinger mit einem Schuss Selbstironie gewürzt, ist zugleich Zitat einer Unmöglichkeit, Bleibendes hinzustellen: Ein Ding und kein anderes. Die Unmöglichkeit wird als Kritik am Konsumdenken empfunden, sie steigert sich in ein Extrem, das an seinem anderen Pol Leere, Entleerung, Stilllegung
meint ... Zeitung, verkleinert als Werkstoff für Papiermaché, mit Kleister versetzt, drückt Gegenstände ab, drückt Gegenwart aus ...“


Martin Dickinger (Jg. 1959), lebt und arbeitet in Vorchdorf / OÖ, 1985-93 Hochschule für Gestaltung, Linz, Talentförderungsprämie des Landes OÖ, Staatsstipendium für Bildende Kunst, 1992 Gründungsmitglied von o.r.f. Schrattenberg / St. Lorenzen bei Scheifling.
Ausstellungen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Italien, Schweiz, Slowenien, Ungarn, Serbien, Ukraine, USA, Japan.