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rukschcio meet and greet - mein privatleben hat mit der kunst nichts zu tun! plakataktion susanne rogenhofer ecstasy, part 1 eröffnung: 06. 02.,19:00 uhr 07. 02. – 18. 02. 2007 |
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Wer sucht wen oder was? Das Ausgangsmaterial für die Collagen von Fiona Rukschcio bildet Found Footage aus Printmedien und Werbeprospekten, das sie häufig mit Malerei verbindet. In atmosphärischen Settings im Kreis von Protagonisten aus Celebrity und Entertainment Gossip performt die Künstlerin vielfach selbst in unterschiedlichen Rollen und Posen: Fremde und eigene Identitätsentwürfe treffen unvermittelt aufeinander. Transformierte Textfragmente mischen sich unter die Schnappschüsse und Appetiser des medialen Alltags; durch ihren assoziativen Einsatz produzieren sie Mehrdeutigkeiten, und die wörtlichen Einschübe gewinnen selbst dem Kalauer Qualitäten ab. In disparaten Settings und von der Künstlerin am Gängelband der Sprache geführt, spielen die AkteurInnen solange mit den Codes und Implikationen des Ausgangsmaterials, bis sie TeilhaberInnen der gemeinsamen Produktionsstätte sprichwörtlicher Unsinnigkeiten werden. Fallweise streifen sie ihre medialen Identitätskontruktionen ab: Kopflos tummeln sie sich dann in Freizeit / Destination, wo nicht nur sie zu posen scheinen, sondern auch die Landschaft. Doch die Frage nach Sein oder Schein ist hier völlig deplaziert, weil wir alle posen - auch der Landschaft lässt sich nur unter dem Aspekt der Inszenierung etwas abgewinnen. Und die Frage: Wer sucht hier wen oder was? Ist letztlich nicht die Frage, denn die Umgebung sind wir. Nicola Hirner für Fiona Rukschcio: Wer sucht wen oder was? In: Fiona Rukschcio - malaucocyx. Schlebrügge.Editor. Wien 2005. |