© Blind Date Collaboration

Haben und Brauchen in Wien:
Paramnesia by Blind Date Collaboration

Alisa Beck, Marie-Christin Rissinger, Frida Robles

Künstlerhaus 1050, Passagegalerie
5. April bis 13. April 2019

Eröffnung: 4. April 2019, 19 Uhr


Wir erleben einen anhaltenden Hype, verlorene Räume nach-zubauen und historische Ereignisse nach-zustellen. Was offenbart diese Geste? Was meint es, einen nicht mehr existierenden Raum wiederherzustellen?
Am Beispiel der nachgebauten Passagegalerie im Künstlerhaus 1050 stellen wir die Frage: Worin besteht der Reiz, diesen Raum aus seinem ursprünglichen Kontext zu lösen? Ist Reenactment ein Ventil für unerfüllte (politische) Wünsche?
Ist dieser Akt ein Mittel, um einen Dialog mit einem Vermächtnis, mit Geschichte aufzunehmen? Ist es eine Möglichkeit, die Vergangenheit zu befragen? Warum sind wir fasziniert davon, nicht mehr Vorhandenes wiederherzustellen? Ist dieser Akt eine Reanimation des Hinterbliebenen, der Wunsch, einen Geist in den Raum zu bringen?

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We face an ongoing hype to re-enact lost spaces, to re-enact historical events and there are some questions that are left open with that gesture. What does it mean to re-build, re-make a former space? Is it a means to start a closer dialogue with a legacy? A history? Is it a space to formulate the questions that the past seems to point in our direction? Why are we fascinated by this possibility of recreating the nomore existent? What is this demiurgic act of “resuscitating” the death? To re-enact, in some ways, means to decontextualize, to bring a ghost into space.

Taking the re-built Passagegalerie at Künstlerhaus 1050 as an example: What is the attraction of reenacting something in a different or without its original context? Is the re-enactment a way of releasing the tension that gathers up with unfulfilled political desires?

 

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