Künstlerhaus steht vor Jahrhundertchance

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14. November 2015


Künstlerhaus steht vor Jahrhundertchance

Das Künstlerhaus, Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs (GBKKÖ), weist mit Entschiedenheit alle Anwürfe und Einmischungen von falsch informierten Außenstehenden zurück, die die Kooperation mit der Haselsteiner Familien-Privatstiftung als „feindliche“ Übernahme“ darstellen wollen. In Wirklichkeit ist es in einem großartigen Verhandlungserfolg gelungen, nicht nur das Künstlerhaus für die KünstlerInnen zu erhalten, sondern darüber hinaus die GBKKÖ erstmals seit Jahrzehnten des zähen Überlebenskampfes in die Lage zu versetzen, für die Kunst und die KünstlerInnen im eigenen Haus und weit darüber hinaus aktiv zu werden, wie es ihrer Bestimmung entspricht.
Die Tatsache, dass in Hinkunft auch zeitgenössische Kunst aus Österreich von den besten Sammlungen im Künstlerhaus zu sehen sein wird, macht es zu einem zentralen dialogischen Ereignisort der heimischen Kunstszene, was zu 100 Prozent dem historischen Stiftungsvertrag von 1865 entspricht.
Gerüchte, dass das Stadtkino oder das brut Koproduktionshaus im Künstlerhaus gefährdet wären entbehren jeder sachlichen Grundlage. Im Gegenteil: Durch die in der Kooperation vorgesehene Sanierung erhalten beide endlich jenen bautechnischen Zustand, der für erfolgreiche Kunst- und Kulturarbeit geboten ist.
Es ist ohne Übertreibung eine Jahrhundertchance, die sich dem Künstlerhaus, aber auch der österreichischen Kunst-und Kulturszene bietet und daher unbedingt wahrzunehmen ist.


Michael Pilz, Präsident
Christa Zeitlhofer, Vizepräsidentin
Kurt Brazda, Vorstandsmitglied