© Daniel Aschwanden

Coming Home Kollektiv ft. Goldfuß unlimited
ME/WE – Figuren des Gemeinen

Künstlerhaus 1050
25. Mai 2019, 19 Uhr


Über den Zeitraum von Haben und Brauchen bildete, konfigurierte und aktualisierte sich kontinuierlich ein temporäres Kollektiv von Akteur*innen, welche sich mit den Möglichkeiten und Grenzen sozialer Choreografie auseinandersetzt und vorgefundene Settings und Konditionen für sich und ihre multiplen Körper kritisch prüft und aneignet. Das Coming Home Kollektiv traf sich zu wöchentlichen Labs in den Arbeitsräumen von Haben und Brauchen zur Erarbeitung seiner Formate entlang verschiedener Versuchsanordnungen, die jeweils einmal im Monat als partizipative Struktur mit verschiedenen Anleitungen, einem angeleiteten Score, als experimentelles Feld oder soziale Skulptur öffentlich wurde.

Am 25. Mai münden unsere Auseinandersetzungen mit dem Ort und seinen/unseren Beziehungen in den dritten und letzten Output im Kontext des Bezirksfest Margareten und der dazu angelegten Ausstellung „In between structures" im Künstlerhaus 1050. Zu unseren öffentlichen Untersuchungen stoßen außerdem die Performer_innen Angela Besunk, Ilse Reiser und Steffi Wimmer von Goldfuß unlimited. In einem offenen Prozess offenbaren sich kollektive und soziale Entwicklungen. Von März bis Mai arbeiteten gemeinsam: Daniel Aschwanden, Cosima Baum, Francesca Cafaro, Gabrielle Cram, Manuel Eder, Mariella Greil, Julia Herz, Dorian Kaufeisen, Thomas Klien, Amadeus Kronheim, Alphonse Lekanga, Georg Maché, Oleg Soulimenko, Johanna Tatzgern, Lia Tiefengraber, Manuel Wagner.

"ME/WE – Figuren des Gemeinen" und damit das experimentelle Kollektiv als Projekt wurde über den Zeitraum von Haben und Brauchen von Gabrielle Cram und Georg Maché initiiert und temporär einberufen. Die kollektiven Anwendungen sind nun frei in zahlreiche Übersetzungen, Ableger, Kontinuitäten sowie neue Kontexte, Projekte und Konstellationen zu münden. Wie viel ME oder WE für unsere Formen und Kulturen des Zusammens – ein bestehender Dialog.

 

ME/WE – Configuring the Common
Over the period of Haben und Brauchen a temporary collective of actors forms, configurates and actualizes itself continuously. Investigating the possibilities and limits of social choreography they will critically test and appropriate the found settings and preset conditions of their space and relationships. Coming Home Kollektiv regularly met in the working spaces of Haben und Brauchen in order to establish its formats along diverse experimental and experiential settings, which once a month opened to the general public as a participatory structure with diverse protocols, tuning scores, as an intervention, an experimental field or social sculpture.

On May 25 our investigations with the site and its/our relationships arrive into a third and last Output in the context of Bezirksfest Margareten and the exhibition „In between structures“ at Künstlerhaus 1050. Moreover we will be joined by performers Angela Besunk, Ilse Reiser and Steffi Wimmer from Goldfuß unlimited. In an open process our collective and social fabrications will reveal. Working together from March to May: Daniel Aschwanden, Cosima Baum, Francesca Cafaro, Gabrielle Cram, Manuel Eder, Mariella Greil, Dorian Kaufeisen, Julia Herz, Thomas Klien, Amadeus Kronheim, Alphonse Lekanga, Georg Maché, Oleg Soulimenko, Johanna Tatzgern, Lia Tiefengraber, Manuel Wagner.

ME/WE – Configuring the Common and with it the collective as project has been initiated and called into life temporarily over the period of Haben und Brauchen by Gabrielle Cram and Georg Maché. The collective practices are free now to find manifold translations, new branches and continuities as to find their way into other contexts, projects and constellations. How much ME or WE require our forms and cultures of togetherness – a continuous dialogue.