10.8. - 12.9.2021
Veranstaltung, Wiener Karlskirche

MIR FEHLT DAS MEER

Eine Intervention von Pablo Chiereghin anlässlich der Ausstellung (K)EIN MENSCH IST EINE INSEL

Pablo Chiereghin/Bildrecht Wien, MIR FEHLT DAS MEER, 2021. Technik und Größe variabel

"MIR FEHLT DAS MEER: Die Suche nach dem Etwas, das über das normale, alltägliche Leben hinausgeht; die Jagd nach Glück jenseits gesellschaftlicher Ziele; die Neugier, das Weite zu erkunden; der Versuch, ein Gleichgewicht zu finden. Es ist eine beständige Bewegung, die wie eine Welle aufs Ufer trifft und wieder geht. (Pablo Chiereghin)

Chiereghin’s MIR FEHLT DAS MEHR zieht Aufmerksamkeit auf sich, mit  Großbuchstaben und klarer Schrift begrüßt es die Besucher*innen der Ausstellung (K)EIN MENSCH IST EINE INSEL. In den letzten Monaten taucht der Schriftzug auch  außerhalb der Ausstellungsräume der Künstlerhaus Vereinigung auf.´ Er begleitet uns durch den Alltag. Er rüttelt an unserer Wahrnehmung und bringt in erster Linie ein Gefühl von Fernweh hervor.

Das Meer ist ein Sehnsuchtsort. Es steht für Freiheit, Urlaub und die schönen, unbeschwerten Seiten unseres Daseins. Dieses Mehr an Leben fehlt in der gegenwärtigen Situation. Pablo Chiereghin, der aus dem Ort Adria in Italien stammt, hat mit wenigen Worten unser aktuelles Lebensgefühl auf den Punkt gebracht.

In diesem Sinn kann die Positionierung des Banners an der Wiener Karlskirche nicht  passender sein. Seit Jahren steht das Areal des Karlsplatzes in einer Morphose, doch  der auf die Ereignisse der letzten Zeit zurückführender Wandel reflektiert besonders  auf seine Bedeutung als Ort der Begegnung, des Zusammenfindens, des Entfliehens. Die Zusammenarbeit mit Rektorat St. Karl Borromäus ermöglicht nicht nur die Umsetzung des Projektes, sondern etwas  viel Wichtigeres: Es wird ein eindeutiges Zeichen der Begegnung und des Austausches  gesetzt.

„Wir freuen uns sehr über diese Kooperation mit dem Künstlerhaus und wollen mit ihr ein Zeichen für mehr Begegnung und verstärkten Austausch setzen,“ so Pater Marek Pučalík, Rektor der Karlskirche. „Wir haben den Auftrag, auf die Menschen zuzugehen. Mein Pastoralteam und ich sehen in der Kunst eine Sprache, die die Menschen verbindet, und möchten daher verstärkt auf sie setzen, um mit den vielen Menschen, die zunehmend den Karlsplatz als Ort der Begegnung aber auch der Geborgenheit erleben, in Dialog zu treten.“

 

 

 

Im Rahmen von:
(K)EIN MENSCH IST EINE INSEL -

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